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Firmenbesuch

Ein Traumjob mit Durchblick

Richtiger Schliff für die Karriere: Beim Schnuppertag bei Fielmann informierten sich Realschüler zur Arbeit des Optikers.
Von cornelia Lorenz

Die Schüler verbrachten einen spannenden Vormittag in der Fielmann-Niederlassung in Schwandorf. Foto: scl
Die Schüler verbrachten einen spannenden Vormittag in der Fielmann-Niederlassung in Schwandorf. Foto: scl

SCHWANDORF.Es ist nie zu früh, sich mit der beruflichen Zukunft auseinanderzusetzen – das dachten sich auch die Schüler der Klasse 8a der Konrad-Max-Kunz-Realschule. Über die Einladung zu einem Schnuppertag bei Optik Fielmann in der Großen Kreisstadt freuten sich die Jugendlichen deshalb sehr und verbrachten einen spannenden und lehrreichen Vormittag in der Niederlassung in der Friedrich-Ebert-Straße.

Zusammen mit ihren Lehrern Eva Dimmer und Martin Kreuzer bekamen die Jugendlichen die Möglichkeit, alle Arbeitsabläufe bei Fielmann kennen zu lernen. „Die Klasse ist unglaublich motiviert“, lobte Dimmer die Schüler, die den mathematischen Zweig mit dem Profilfach Physik gewählt haben.

Interesse an Technik

Weil sie großes Interesse an naturwissenschaftlichen und technischen Fragen haben, ist für sie die Ausbildung zum Optiker eine hervorragende Option. Bis sich die Achtklässler tatsächlich um eine Lehrstelle bewerben, haben sie noch ein wenig Zeit. Von der abwechslungsreichen Arbeit eines Optikers erhielten sie bei Fielmann in Schwandorf aber bereits jetzt ein umfassendes Bild. Die Optikerinnen Susanne Geißler, Ramona Schieber und Anna Holtermann führten die jungen Besucher durch die Fielmann-Räumlichkeiten und berichteten ihnen ausführlich und sichtlich mit Freude von ihrem Arbeitsalltag.

Natürlich durfte da ein Sehtest nicht fehlen: Die Schüler konnten am Gerät Platz nehmen, durften die immer kleiner werdenden Buchstaben vorlesen und bekamen gezeigt, wie man das Auge eines Kunden vermisst: Auf einem Bildschirm wird es vergrößert dargestellt, mit dem Joystick richtet man die Mitte des Kreuzes auf der Pupille aus, den Rest macht der Computer. Trotz modernster Technik brauchen Optiker aber viel Fachwissen zur Anatomie des Auges – auch diese Botschaft bekamen die Schüler vermittelt. Natürlich interessierten sie sich besonders für den konkreten Ablauf der Ausbildung bei Fielmann und erfuhren, dass die Lehrzeit äußerst vielseitig ist. Die Berufsschule besuchen die Lehrlinge in München, und zwar in Form von Blockunterricht. Als Voraussetzung sollten sie technisches Interesse und handwerkliche Begabung mitbringen.

Der richtige Schliff

Werkstattleiterin Susanne Geißler erklärte den Jugendlichen, wie Werkstoffe für die Brillenfassung bearbeitet werden und wie die Gläser den richtigen Schliff erhalten. Die Schüler staunten nicht schlecht, als die Optikerin ihnen zeigte, wie man die Schleifmaschine bedient und wie man das fertige Glas in die leicht erwärmte Brillenfassung einsetzt. Die Schüler durften das Schleifgerät auch selbst bedienen und waren beeindruckt, wie schnell die Maschine die geforderten Arbeitsschritte erledigte.

Doch nicht nur in der Werkstatt gab es für die Schüler viel zu erleben. Auch im Verkaufsbereich durften sie sich umschauen und erfuhren, wie man Kunden auf der Suche nach einer neuen Sehhilfe unterstützt. Im Gespräch mit den Fielmann-Optikern erfuhren sie, dass freundliche Beratung und ein Blick dafür, welche Fassung dem Kunden am besten steht, sehr wichtig ist. Am Ende des Schnuppertages bekamen alle Schüler eine Sonnenbrille geschenkt – und waren sich einig, dass sie bei Fielmann viel gelernt haben.

Ausbildung bei Fielmann

  • Ausbildung: Seit der Eröffnung im Jahr 2006 bildet die Fielmann Akademie Schloss Plön den Nachwuchs aus. Pro Jahr bewerben sich mehr als 10 000 junge Menschen um eine Lehre bei Fielmann. Mehr als 1000 erhalten nach bestandenem Eignungstest einen Ausbildungsplatz. Insgesamt erlernen derzeit über 3000 Auszubildende bei Fielmann das augenoptische Handwerk – das ist mehr als ein Drittel des Nachwuchses der Branche in Deutschland.

  • Wissen: Fielmann ist nach eigenen Angaben der einzige Ausbilder der Branche, der seine Lehrlinge nicht nur in das Augenoptikerhandwerk einführt, sondern auch eigene Fassungsproduktionen, eigene Galvanik, Farbbeschichtungen und die eigene Oberflächenschleiferei in den internen Lehrplan einbeziehen kann. Die Fielmann Akademie Schloss Plön bietet Auszubildenden als Ergänzung zur dualen Ausbildung eine Vertiefung von Theorie und Praxis.

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