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Soziales

Eine Chance für Menschen mit Behinderung

Kinderpflegeschüler lernten die Naab-Werkstätten in Oberviechtach kennen und sahen sich an den Arbeitsplätzen um.
Von Nina Hertreiter, Sophie Blümling und Corinna Nachtmann, Klasse KI 11 der Berufsfachschulen Oberviechtach

Die Kinderpflegeschüler erfuhren, wie der Alltag in den Naab-Werkstätten abläuft und welche verschiedenen Arbeiten erledigt werden.  Foto: Sophie Blümling
Die Kinderpflegeschüler erfuhren, wie der Alltag in den Naab-Werkstätten abläuft und welche verschiedenen Arbeiten erledigt werden. Foto: Sophie Blümling

Oberviechtach.Die Kinderpflege-Klasse 11 der Berufsfachschule Oberviechtach hat in diesem Schuljahr die Zweigstelle der Naab-Werkstätten in Oberviechtach besucht. Dort wurden die Schüler von Sozialpädagogin Ilona Winter und Hermann Prüfling, dem Zweigstellenleiter und Abteilungsleiter Holz in Oberviechtach, begrüßt.

Gleich zu Beginn hatte Ilona Winter eine sehr informative Präsentation für die Schüler vorbereitet. Dabei erfuhren die Kinderpflegeschüler, wie der Alltag in der Einrichtung abläuft, welche Arbeiten dort erledigt werden und auch, welche körperlichen und geistigen Einschränkungen die Menschen haben, die in den Naab-Werkstätten tätig sind. Ziel der Werkstätte ist es, Menschen mit Behinderung im Bereich Arbeit ein möglichst normales Leben zu ermöglichen.

In dem Vortrag erfuhren die Schüler auch, wie viele Beschäftigte und Betreuer in der Zweigstelle in Oberviechtach arbeiten, aber auch die Geschichte der Einrichtung und welche Tätigkeiten dort ausgeführt werden. Anschließend wurden noch offene Fragen beantwortet, bevor die Schüler durch die Werkräume geführt wurden.

Metall und Holz werden verarbeitet

Von den Gruppenleitern erfuhren die Kinderpflegeschüler, wie die Menschen mit Behinderung in den Bereichen Metallverarbeitung, Holzverarbeitung, Verpackung und Montage beruflich tätig sind. Weitere Arbeitsfelder in den Naab-Werkstätten in Oberviechtach sind: Palettenfertigung, Fahrradservice, Gartenbau und Landschaftspflege, Wäscherei, Hauswirtschaft und Küche. Außerdem gibt es Außenarbeitsplätze in Firmen oder in sozialen Einrichtungen.

Im Bereich Metallverarbeitung in Oberviechtach durfte eine Mitschülerin sogar selbst ein Metallstück in die Maschine einspannen, das dann gebohrt wurde. Dadurch konnte sie sich einen besseren Eindruck davon verschaffen, was in den Werkstätten geleistet wird.

Auch in den anderen Bereichen haben die Menschen mit Behinderung während des Besuchs gearbeitet. Dabei durften die Schüler zuschauen und die Gruppenleiter erklärten, was gerade gemacht wurde.

Zum Abschluss bedankte sich die Klassensprecherin für die Zeit, die sich die Mitarbeiter für die informative Führung genommen hatten, und überreichte ein Geschenk. Alle Schüler gaben ein positives Feedback zum Besuch ab, da sie dadurch viel Neues erfahren konnten.

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