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Hollywood-Star

Dafoe war „nervtötender Klugscheißer“

Willem Dafoe hat mehr als 100 Filme gedreht. Mit der MZ sprach er über Bösewichte und die Arbeit mit tobenden Kindern.
von Marco Schmidt

Hollywood-Legende Willem Dafoe wurde auf der Berlinale mit dem Goldenen Ehrenbären ausgezeichnet. Foto: Maurizio Gambarini/dpa
Hollywood-Legende Willem Dafoe wurde auf der Berlinale mit dem Goldenen Ehrenbären ausgezeichnet. Foto: Maurizio Gambarini/dpa

Wir treffen Willem Dafoe bei der diesjährigen Berlinale, wo er mit dem Goldenen Ehrenbären für sein Lebenswerk ausgezeichnet wird. Als er uns in einem Hotelzimmer empfängt, steckt sein drahtiger, erkennbar gut trainierter Körper in einem engen, schwarzen Rollkragenpulli und einer schwarzen Anzughose. Während des Gesprächs schlägt er die Beine übereinander; langsam und mit Bedacht formuliert er seine unkonventionellen Ansichten. Dabei öffnet er den breiten Mund häufig zu einem noch breiteren Grinsen – aber stets freundlich, nie diabolisch.

Sie sind als zweitjüngstes von acht Kindern eines Chirurgen und einer Krankenschwester zur Welt gekommen. War die Schauspielerei für Sie ein Mittel, um die Aufmerksamkeit Ihrer Eltern zu bekommen?

Hm. Ja, ich fürchte, wenn Sie mich auf die Couch legen würden, dann wäre das wohl das Ergebnis der Sitzung. Die Aufmerksamkeit meiner Eltern hatte ich tatsächlich nie. Das erklärt vermutlich so manches. Als kleiner Junge habe ich mich sogar mal zwei Tage lang in einem Schrank versteckt – mit Lebensmitteln und einer Taschenlampe. Nur in der Nacht habe ich mich heimlich zum Pinkeln rausgeschlichen. Doch in dem ganzen Chaos bei uns daheim ist mein Fehlen niemandem aufgefallen. Jedes Kind ist ja auf der Suche nach seiner Identität, und das gilt besonders in einer Großfamilie, wo es darum geht, ein eigenes Profil zu entwickeln. So wurde aus mir schließlich Billy, der Witzbold.

Können Sie sich noch an Ihre erste Rolle erinnern?

Meinen ersten semiprofessionellen Job bekam ich schon als Kind: eine Rolle an einem Provinztheater, dessen Leiter in eine meiner fünf Schwestern verliebt war. Die Truppe spielte das Drama „Tausend Clowns“ von Herb Gardner, und darin gab es die Figur eines altklugen 11-jährigen Jungen. Der Theaterleiter meinte: „Hey, lass uns das mal mit Billy Dafoe versuchen, der ist doch auch so ein nervtötender Klugscheißer!“ Tja, so fing alles an.

Ihr erster Film „Heaven’s Gate“ war ein Riesenflop ...

Oh ja, in mehrfacher Hinsicht! Er war nicht nur ein finanzielles Desaster – auch mein eigener Auftritt ging gründlich daneben. Nachdem ich schon drei Monate lang am Set im Prinzip bloß eine Statistenrolle gespielt hatte, stand ich eines Tages wieder stundenlang in voller Montur schwitzend herum und wartete darauf, dass die Szene endlich eingerichtet war. Nach ungefähr acht Stunden Langeweile flüstert mir der Typ neben mir einen schmutzigen Witz ins Ohr. Ich lache ein bisschen zu laut, Regisseur Michael Cimino hört es und ruft: „Willem, vortreten!“ Er hat mich fristlos gefeuert.

Aber er konnte Ihre Weltkarriere nicht aufhalten. Sie haben in mehr als 100 Filmen mitgespielt und dabei ein denkbar breites Rollenspektrum abgedeckt – von Jesus (in „Die letzte Versuchung Christi“) bis hin zum Leibhaftigen (in „Wild at Heart“). Bereiten Sie sich auf sämtliche Rollen nach einer bestimmten Arbeitsmethode vor?

Nein, ich gehe an jeden Film völlig anders heran. Die Vorbereitung auf „Wild at Heart“ war denkbar einfach: Ich habe die falschen Zähne eingesetzt, meine Haare zurückgekämmt, und – zack! – war ich in der Rolle. Manchmal ist ein Kostüm, ein Akzent oder eine Prothese schon der Schlüssel zu einer Bösewicht-Figur. Das gilt auch für mein irrsinniges Make-up in „Shadow of the Vampire“: So etwas hilft meinem Hirn sehr, mich in einen Dämon hineinzudenken.

Und wie haben Sie sich auf „Die letzte Versuchung Christi“ vorbereitet?

Gar nicht. Ernsthaft! Denn das war ja eine Romanadaption – das heißt, ich musste keine definitive, allgemeingültige Jesus-Darstellung liefern, sondern nur die Version des Autors Nikos Kazantzakis verkörpern. Regisseur Martin Scorsese meinte, ich sollte mir vor den Dreharbeiten bloß Pasolinis „Das 1. Evangelium – Matthäus“ anschauen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was wir mit unserem Film erreichen wollten: Wir wollten Jesus als normalen Mann darstellen, seine menschliche Seite zeigen. Ich bin selbst ein Mann und weiß, was ein Mann für Bedürfnisse hat. Für mich kam es also vor allem darauf an, mich von sämtlichen Erinnerungen an andere Jesus-Darstellungen zu befreien. Das ist mir nicht leichtgefallen.

Wie leicht fiel Ihnen die Zusammenarbeit mit Gene Hackman bei „Mississippi Burning“? Er gilt als schwierig im Umgang ...

Sagen wir mal so: Er ist eine starke Persönlichkeit und hat keine Geduld mit Idioten. Aber zu mir war er eigentlich ganz nett. Allerdings wurde er mehr und mehr eifersüchtig auf mich, denn er wollte am liebsten immer alle Stunts selber machen, doch bei diesem Film gab es lange Autoverfolgungsjagd-Sequenzen, bei denen ich den Wagen steuern durfte und er bloß daneben saß. Mir war das eigentlich egal – ich hatte die Rolle vor allem angenommen, weil ich unbedingt mal mit dem Regisseur Alan Parker drehen wollte.

Sie haben mit einigen der berühmtesten Regisseure der Welt gearbeitet. Suchen Sie Ihre Filme danach aus, wer sie inszeniert?

Ja, das ist für mich entscheidend. Die Bedeutung des Drehbuchs halte ich dagegen für überschätzt. Ich vertraue eher guten Leuten als guten Drehbüchern. Und ich fühle mich von starken Persönlichkeiten angezogen: von Filmemachern, die eine ganz eigene Handschrift haben. In deren Händen bin ich gern ein knetbares Geschöpf.

Ist diese devote Haltung nicht längst out?

Nein, ich schätze diese klassische Rollenverteilung. Das ist der entscheidende Unterschied zwischen einem Star und einem Schauspieler: Der Star versucht, sich ein Drehbuch zurechtzubiegen – der wahre Schauspieler hingegen ordnet sich der Geschichte unter. Das wissen Regisseure auch zu schätzen: Wer gute Ideen für die Inszenierung hat, will sich nicht mit egozentrischen Filmstars herumschlagen. Umgekehrt arbeite ich natürlich auch nur ungern mit Zynikern, Karrieristen oder Langweilern, sondern vertraue mich lieber visionären, passionierten Filmemachern an – wie David Lynch, Wes Anderson, William Friedkin oder Lars von Trier.

Wer sich Regisseuren wie Friedkin oder von Trier ausliefert, läuft allerdings Gefahr, von ihnen völlig ausgelaugt zu werden, oder?

Na klar. Aber ich will auch ausgelaugt werden. Ich mag abends erschöpft nach Hause kommen und denken: „Wow, heute warst du wirklich dein Geld wert!“

Lars von Trier gilt als ziemlich exzentrisch. Wie haben Sie ihn erlebt?

Ich fand ihn reizend. Vor unserem ersten gemeinsamen Film „Manderley“ fragte er mich schon am Telefon, ob ich Alkohol vertragen würde, und ich sagte: „Ja, ein bisschen.“ Daraufhin meinte er: „Gut, denn bei uns gibt es zum Mittagessen immer Schnaps.“ Als ich am Set in der schwedischen Pampa ankam, sagte er: „Morgen, an unserem drehfreien Tag, würde ich mit dir gern über deine Rolle sprechen.“ Wir trafen uns um acht Uhr früh, es war März und dementsprechend eiskalt; er bat mich in seinen angeranzten VW-Bus, und wir fuhren zu einem See, bei dem das Eis gerade geschmolzen war. Er riss sich die Kleider vom Leib und sprang ins Wasser; ich tat es ihm nach und bekam fast einen Herzinfarkt. Dann fuhren wir zurück, und er sagte: „Okay, wir sehen uns morgen.“ Das war die ganze Besprechung!

Ein paar Ihrer Kollegen meinten, er hätte einen Knall, und Sie wollten daher nicht mehr mit ihm arbeiten...

Ich würde liebend gern jederzeit wieder mit ihm drehen. Er betreibt seinen Job mit großer Leidenschaft. Und mir gefällt es gerade, dass er ein bisschen unheimlich ist. Zugegeben, er hat unkonventionelle Arbeitsmethoden, aber einen Knall? Also, wenn er einen Knall hat, dann wünschte ich, mehr Menschen hätten einen Knall!

Nun haben Sie sich für „The Florida Project“ in die Hände von Sean Baker begeben, der einen semi-dokumentarischen Regie-Ansatz pflegt und gern mit Laien arbeitet. Kannten Sie die im Film geschilderte Welt der Billigmotels?

In „The Florida Project“ spielt Willem Dafoe einen Motelmanager. Foto: Prokino Filmverleih/dpa
In „The Florida Project“ spielt Willem Dafoe einen Motelmanager. Foto: Prokino Filmverleih/dpa

Nein. Ich bin oft achtlos an solchen Bruchbuden vorbeigefahren und hätte nie gedacht, dass dort obdachlose, alleinerziehende Mütter mit ihren Kindern hausen – Menschen, die irgendwie durchs soziale Netz gefallen sind, wobei man ja in den USA kaum von einem sozialen Netz sprechen kann. Unser Film wirft einen völlig unsentimentalen Blick auf diese Underdogs, von denen ich viel über Mitgefühl und Verantwortung gelernt habe. Es war ein richtiger Guerilla-Dreh: Wir haben an Originalschauplätzen mit Laiendarstellern gedreht.

Arbeiten Sie gern mit Kindern?

Nicht besonders. Sie sind technisch limitiert und nur begrenzt aufnahmefähig, und man kann Szenen mit ihnen nicht oft wiederholen – aber in ihrem Spiel sind sie erfrischend frei und natürlich und ganz bei der Sache. Manchmal haben sie arg wild herumgetobt, als hätte ihnen jemand ein Aufputschmittel in die Limonade gespritzt, doch wenn ich deshalb genervt war, konnte ich das gleich in meine Rolle einbringen.

Waren Sie für sie eine Respektsperson? Eine Vaterfigur?

Beides, denke ich. Und das hat mir sehr geholfen, mich in das Laienensemble einzufügen. Es war meine größte Sorge, wie ein Fremdkörper zu wirken und den Film zu versauen, so dass die Zuschauer sagen: „Die Kinder sind toll, aber was will denn dieser Schauspieler-Schnösel?“ Ich habe versucht, mich bewusst zurückzunehmen und gewohnte Manierismen abzustreifen. Dabei kam mir zugute, dass meine Rolle völlig unspektakulär war, ohne dramatische Angeber-Szenen.

Umso erstaunlicher, dass es dafür eine Oscarnominierung gab.

Stimmt. Inzwischen gibt es ja Filme, die regelrecht nach Preisen schielen – mit den üblichen „Oscarmaterial“-Zutaten: Da musst du mindestens im Rollstuhl sitzen, an einer tödlichen Krankheit leiden und vor der Kamera in Tränen ausbrechen. Um solche Filme habe ich stets einen großen Bogen gemacht. Insofern freut es mich sehr, dass meine unaufdringliche Rolle in „The Florida Project“ gewürdigt wurde. Offenbar gab es Leute, die sagten: „Ja, auch das ist Schauspielerei!“

Der Film „The Florida Project“

  • Die Geschichte

    Die sechsjährige Moonee (Brooklynn Prince) lebt im „The Magic Castle Motel“ unweit von Disneyworld im sonnigen Orlando, Florida. Gemeinsam mit ihren Freunden Scooty (Christopher Rivera) und Jancey (Valeria Cotto) streicht sie durch die Gegend und treibt unter den Augen von Motelmanager Bobby (Willem Dafoe) allerhand Schabernack. Das Trio erbettelt sich Geld für Eis, legt die Stromversorgung eines gesamten Wohnblockes lahm und klettert in leerstehende Häuser. Moonees erst 22-jährige Mutter Halley (Bria Vinaite) hat unterdessen damit zu kämpfen, jeden Tag aufs Neue die 38 Dollar für das Motelzimmer zusammenzubekommen, in dem die beiden Tür an Tür mit anderen Bewohnern leben, die ebenfalls wenig Geld haben. Dabei kann sich Halley auf die tatkräftige Unterstützung ihrer Tochter verlassen. Gemeinsam verkaufen die beiden etwa billig kopiertes Parfüm an die Gäste eines nahegelegenen Nobelhotels…

  • Im Kino

    „The Florida Project“ist ein Film über das Erwachsenwerden und eine ganz besondere Mutter-Tochter-Beziehung. Ein glücklicher Film über eine unschöne Welt. Der Film läuft seit diesem Donnerstag, 15. März in den deutschen Kinos.

Dabei sind Sie doch eher für bizarre, kontroverse Filmfiguren berühmt. Sehen Sie sich als Provokateur?

Nein. Ich suche Rollen, die mich herausfordern – und die entpuppen sich manchmal auch fürs Publikum als Herausforderung. Aber das ist nicht mein Ziel. Ich reibe mir nicht höhnisch die Hände und sage: „Ha, der Film wird die Leute fertigmachen!“ Ich gehe eher naiv an die Sache heran und denke: „Das könnte sehr schön werden.“

Sind Sie ein risikofreudiger Mensch?

Nicht unbedingt. Sicher, ich habe viele karrierefeindliche, leichtsinnige, seltsame Entscheidungen getroffen, aber dabei nie bewusst darüber nachgedacht, ob ich damit ein Risiko eingehe. Wissen Sie, was wirklich mutig wäre? Einen Part in einem Hollywoodfilm zu übernehmen, den man eigentlich ganz furchtbar findet. So etwas könnte ich nie, selbst wenn man mir noch so viel Geld und Kaviar bieten würde. Manchmal höre ich Kollegen jammern: „Ach, ich kann es kaum erwarten, bis dieser beschissene Dreh endlich vorbei ist!“ Da denke ich: Arme Sau! Mag sein, dass ich verdorben bin, aber ohne Spaß bei der Arbeit läuft bei mir nichts.

Können Sie Ihre Rollen nach Drehschluss einfach abstreifen?

Ja, sehr leicht sogar. Ich kann ganz in einer Rolle aufgehen, doch sobald ich das Kostüm ausgezogen habe, ist die Figur verschwunden, und ich freue mich schon auf ein neues Projekt. Fast schäme ich mich dafür, dass die Figuren bei mir so gar nicht nachwirken. Ich fühle mich wie eine kleine Hure, die sagt: „Der Nächste, bitte!“

Auf welchen Ihrer Filme werden Sie in der Öffentlichkeit am häufigsten angesprochen?

Auf „Spider-Man“, obwohl der ja nun auch schon 15 Jahre zurückliegt. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht jemand auf der Straße zu mir sagt: „Hey! Green Goblin!“ Manchmal passieren aber auch skurrile Dinge. Von Zeit zu Zeit kreischen Frauen, vor allem ältere Afroamerikanerinnen, wenn sie mich sehen: „Oh! Mick Jagger!“

Haben Sie noch bestimmte Träume?

Nein. Ich habe mich nie von Träumen leiten lassen. Mag sein, dass ich mir hier in die Tasche lüge, aber ich glaube, ich hatte auch nie irgendwelche Ziele. Stattdessen lasse ich die Dinge immer einfach auf mich zukommen.

Hätten Sie nicht Lust, selbst mal Regie zu führen?

Nein. Ich bin einfach kein Beobachter, sondern ein Macher. Wenn ich mit Leuten zusammensitze und wir beschließen, gemeinsam eine DVD anzuschauen, dann bin immer ich es, der aufsteht und die Disc einlegt. Und wenn in einer Filmszene eine Figur durch die Tür kommen soll, dann will ich derjenige sein, der hereinkommt – und nicht derjenige, der den Hereinkommenden filmt. Ich muss spielen, die Erfahrungen selber machen, mag nicht bloß zusehen. Manchmal denke ich, dass ich ein miserabler Darsteller bin – aber eine Sache kann ich wirklich: mich einem Regisseur völlig hingeben. Da habe ich das Gefühl, nützlich zu sein.

Geben Sie es zu: Sie wollen bloß keine Verantwortung übernehmen!

Vielleicht haben Sie Recht. Doch für mich liegt in dieser Hingabe eine große Kraft: Weil ich mir keine Gedanken machen und keine Entscheidungen treffen muss, kann ich meine ganze Energie dafür einsetzen, der Vision eines Filmemachers zu dienen – wie ein Leichtathlet, der sich nur darauf fokussiert, so schnell wie möglich von hier nach dort zu rennen. Diese Konzentration auf eine einzige Sache finde ich wundervoll. Die einfachsten Dinge auf der Welt sind oft die schönsten!

Zur Person

Willem Dafoe wurde am 22. Juli 1955 in Appleton im US-Bundesstaat Wisconsin geboren. Nach zwei Semestern Theaterwissenschaft schloss er sich 1977 der avantgardistischen New Yorker Theatertruppe „The Wooster Group“ an, der er fast 30 Jahre lang angehörte. Die Leiterin des Ensembles, Elizabeth LeCompte, war in jener Zeit auch seine Lebensgefährtin. Im März 2005 heiratete er die 20 Jahre jüngere, italienische Filmregisseurin Giada Colagrande. Sein Durchbruch als Filmschauspieler gelang ihm 1986 als skrupulöser GI in Oliver Stones Vietnam-Drama „Platoon“. Seitdem verkörperte der wandlungsfähige Charakterdarsteller unter anderem Jesus von Nazareth in Martin Scorseses Romanverfilmung „Die letzte Versuchung Christi“, den teuflischen Oberschurken Bobby Peru in David Lynchs Schocker „Wild at Heart“, einen übereifrigen FBI-Agenten in Alan Parkers Rassismus-Epos „Mississippi Burning“ und den superbösen „Green Goblin“ in Sam Raimis Comic-Verfilmung „Spider-Man“. Unter Lars von Triers Regie spielte er in „Manderlay“, „Antichrist“ und „Nymphomniac“. Dreimal war er bislang als bester Nebendarsteller für den Oscar nominiert: für „Platoon“, „Shadow of the Vampire“ und „The Florida Project“. Der letztgenannte Film läuft seit Donnerstag in den deutschen Kinos.

Der Text ist eine Leseprobe aus der Sonntagszeitung, die die Mittelbayerische exklusiv für ePaper-Kunden auf den Markt gebracht hat. Ein Angebot für ein Testabo der Sonntagszeitung finden Sie in unserem Aboshop.

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