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Daniel Brühl hat Golden Globe-Chancen

Brühl geht als Serien-Hauptdarsteller erneut auf Trophäenjagd. „Werk ohne Autor“ ist der deutsche Film-Beitrag mit Chancen.

Daniel Brühl hat Chancen auf einen Golden Globe. Die Konkurrenz ist allerdings groß. Foto: Willy Sanjuan/Invision/AP
Daniel Brühl hat Chancen auf einen Golden Globe. Die Konkurrenz ist allerdings groß. Foto: Willy Sanjuan/Invision/AP

Los Angeles.Der in Barcelona geborene und in Köln aufgewachsene Schauspieler Daniel Brühl hat erneut Chancen auf einen Golden Globe. Der 40-Jährige wurde am Donnerstag für seine Rolle in der Krimiserie „The Alienist“, die beim Streamingdienst Netflix zu sehen ist, als bester Hauptdarsteller in einer Serie nominiert. Brühl spielt darin einen Psychologen, der in New York im Jahr 1896 eine Mordserie aufklären soll.

Bereits 2014 nominiert

Die Bildkombo zeigt den österreichischen Formel-1-Fahrer Niki Lauda in Rennkleidung (Foto von 1984, l) und den Schauspieler Daniel Brühl in seiner Rolle als Lauda im Film „Rush“. Fotos: Harry Melchert/Egoli Tossell Film/dpa
Die Bildkombo zeigt den österreichischen Formel-1-Fahrer Niki Lauda in Rennkleidung (Foto von 1984, l) und den Schauspieler Daniel Brühl in seiner Rolle als Lauda im Film „Rush“. Fotos: Harry Melchert/Egoli Tossell Film/dpa

Brühl hatte 2014 für seine Rolle als Rennfahrer Niki Lauda im Formel-1-Drama „Rush - Alles für den Sieg“ schon einmal Chancen auf einen Golden Globe als bester Nebendarsteller in einem Film. Dann setzte sich aber Jared Leto mit seiner Rolle im Drama „Dallas Buyers Club“ durch. Die Golden Globes gelten nach den Oscars als die wichtigsten amerikanischen Filmpreise.

Bekannte Konkurrenten

Nun tritt Brühl gegen Antonio Banderas mit „Genius: Picasso“ und Hugh Grant mit der Serie „A Very English Scandal“ an. Zudem sind in der Kategorie Benedict Cumberbatch mit „Patrick Melrose“ und Darren Criss mit der Serie „The Assassination of Gianni Versace“ im Rennen.

„Werk ohne Autor“ als deutscher Beitrag im Rennen

Regisseur und Drehbuchautor Florian Henckel von Donnersmarck zur Deutschlandpremiere seines Filmes „Werk ohne Autor“. Foto: Annette Riedl/dpa
Regisseur und Drehbuchautor Florian Henckel von Donnersmarck zur Deutschlandpremiere seines Filmes „Werk ohne Autor“. Foto: Annette Riedl/dpa

„Werk ohne Autor“ geht für Deutschland in das Rennen um den Golden Globe. Das Künstlerporträt von Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck wurde in der Sparte „Bester nicht-englischsprachiger Film“ nominiert. Dort tritt unter anderem auch der mexikanische Film „Roma“ an.

Deutscher Sieger im letzten Jahr

Im vergangenen Januar hatte das NSU-Drama „Aus dem Nichts“ von Fatih Akin den Golden Globe als bester Auslandsfilm gewonnen. Henckel von Donnersmarck hatte mit dem Stasi-Drama „Das Leben der Anderen“ bereits 2007 Chancen auf einen Golden Globe, bei der Preisverleihung ging er damals allerdings leer aus. Er holte aber im selben Jahr den Auslands-Oscar.

Auch Oscarkandidat

„Werk ohne Autor“ mit den Schauspielern Tom Schilling und Sebastian Koch ist auch der diesjährige deutsche Kandidat bei den Oscars in der Kategorie bester nicht-englischsprachiger Film. Die Nominierungen für die Auszeichnungen des Verbands der Auslandspresse (HFPA) in 25 Film- und Fernsehkategorien wurden am Donnerstag bekanntgegeben. Die Trophäen werden am 6. Januar in Beverly Hills verliehen.(dpa)

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