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ESC: Heiratsantrag und Jodeleinlage

Die mazedonische Sängerin Jana Burceska hat sich beim ESC-Halbfinale verlobt, Rumänien jodelt sich ins Finale.

Jana Burčeska hat von ihrem Freund Alexander einen Heiratsantrag bekommen. Foto: dpa
Jana Burčeska hat von ihrem Freund Alexander einen Heiratsantrag bekommen. Foto: dpa

Kiew.Eine Jodel-Rap-Einlage aus Rumänien („Yodel It!“) hat sich gegen das Alpenland Schweiz im zweiten Halbfinale des Eurovision Song Contests (ESC) durchgesetzt.

Der Österreicher Nathan Trent überzeugte in Kiew mit seinem Lied „Running On Air“, auch Israel schaffte mit „I Feel Alive“ den Sprung ins ESC-Finale am Samstag (13. Mai). Auch der Bulgare Kristian Kostow darf noch einmal auftreten. Er gilt als einer der Favoriten der Buchmacher.

Naviband begeistert besonders

Beim Publikum im Internationalen Ausstellungszentrum in Kiew kam besonders der weißrussische Beitrag des Duos Naviband „Story Of My Life“ an. Die Mehrzahl der Fans favorisierte die Gruppe aus dem Nachbarland, die auf Weißrussisch sang. Auch die Journalisten im Pressezentrum waren begeistert.

Der ungarische Sänger Joci Papai sang im Halbfinale in seiner Muttersprache. Eine bauchfreie Tänzerin umgarnte den romastämmigen Sänger, Stichflammen schossen aus dem Boden. Das von dem deutschen ESC-Urgestein Ralph Siegel produzierte Lied für San Marino („Spirit Of The Night“) schied aus. Auch Mazedonien muss nach Hause fahren. Die Sängerin bekam vor der Verkündung der Entscheidung live vor dem Millionenpublikum einen Heiratsantrag von ihrem Freund.

Ilinca Feat. Alex Florea jodeln und rappen sich ins Finale. Foto: dpa
Ilinca Feat. Alex Florea jodeln und rappen sich ins Finale. Foto: dpa

Zehn Länder hatten sich mit ihren Beiträgen schon in einem ersten Halbfinale am Dienstag qualifiziert - darunter Australien, Belgien und Portugal. Die Deutsche Levina tritt mit ihrem Song „Perfect Life“ wie die Kandidaten aus Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien und Gastgeberland Ukraine direkt im Finale an.

Am Donnerstag trat Levina in der deutschen Botschaft in Kiew auf. Zwei Schülerinnen überreichten ihr als Gruß ein traditionelles ukrainisches Brot und Salz. Auch der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko wünschte der deutschen Kandidatin viel Erfolg für ihren Auftritt am Samstag. „Ich drücke dir beide Fäuste“, sagte der Ex-Boxweltmeister.

Antrag vor Millionenpublikum

Der aufregendste Moment für die mazedonische Sängerin Jana Burčeska („Dance Alone“) beim Halbfinale des Eurovision Song Contest (ESC) war nicht ihr Auftritt. Unmittelbar vor der Verkündung der Entscheidung ging ihr Freund Alexander vor einem Millionenpublikum auf die Knie. „Willst du mich heiraten?“, fragte er die 23-Jährige im Wartebereich im Internationalen Ausstellungszentrum in Kiew. Dann zückte er einen Ring und die Antwort von Jana Burceska war klar: „Ja!“, rief sie in die Kamera.

Auch Moderator Timur war begeistert. „Das ist wohl der erste Heiratsantrag im Eurovision Song Contest“, sagte er. Der Sänger Jimmie Wilson aus San Marino und viele weitere Kandidaten gratulierte den Frischverlobten, stolz präsentierte Jana Burceska ihren Ring den Sängern und Tänzern.

Nun ist wohl auch eines zu verkraften: Sie bekam zu wenig Anrufe der Zuschauer und schaffte es nicht ins ESC-Finale am Samstag (13. Mai). Möglicherweise wäre das auch zu anstrengend gewesen, denn die Sängerin erwartet nämlich ein Kind.

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