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Griechische Emotionen im Film

Im März findet die 19. Regensburger Kurzfilmwoche statt. Das Motto lautet „World of Film – World of Music!“. 4500 Einreichungen gab es für die Wettbewerbe.

/ Klaas Dierks Die Leiterin der Regensburger Kurzfilmwoche, Insa Wiese Foto: MZ-Archiv

Regensburg. Bei der 19. Regensburger Kurzfilmwoche werden unter dem Motto „World of Film – World of Music!“ vom 13. bis zum 20. März kurze kunstvolle Filme geezeigt. Die Teilnehmer erwartet zuallererst eine personelle Umstellung: Der Medienwissenschaftler Philipp Weber hat im September 2012 die Nachfolge von Michael Fleig übernommen. Fleig leitet stattdessen ein Seminar an der Universität Regensburg zur Regensburger Kurzfilmwoche. Hier können Studenten ein eigenes kleines Programm kuratieren.

Für die 19. Kurzfilmwoche hält das Team um Festivalleiterin Insa Wiese für das Publikum ein hochkarätiges Sonderprogramm bereit. Außerdem haben die Organisatoren aus rund 4500 Einreichungen spannende Wettbewerbsfilme ausgewählt.

Das W1-Zentrum für junge Kultur kommt neben der Filmgalerie im Leeren Beutel und dem Ostentorkino als neue Spielstätte hinzu. In dem Kulturzentrum in der Weingasse besteht die Möglichkeit, zwei Programme nebeneinander zu zeigen. Sollte eines ausverkauft sein, trennen den Zuschauer nur wenige Stufen von einem anderen Programmangebot.

An der Kurzfilmwoche beteiligt sich dieses Jahr auch die Hochschule für Kirchenmusik. Die Musikstudenten der Hochschule untermalen mit ihren Instrumenten die Filme der Filmpionierin Lotte Reiniger und tragen zum diesjährigen Themenschwerpunkt der Kurzfilmwoche bei: Musik.

Die Kurzfilmwoche versucht, sich mit ihrem Programm Menschen unterschiedlichster Kulturen verständlich zu machen – über den Weg der Emotionen. Der Rezipient wird konfrontiert mit Lustigem, Traurigem, Verstörendem – eben mit der ganzen Bandbreite der Empfindungen. Das wird auch dieses Jahr nicht anders sein.

Als Schwerpunktland hat das Festivalteam Griechenland ausgesucht. Auch dort kochen derzeit die Emotionen. Schuld ist die Finanzkrise, die spätestens seit 2010 auch von der breiten Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Wie wird damit im aktuellen Kurzfilm umgegangen? Wird dies überhaupt thematisiert? Das sind einige Fragen, die im Rahmen des Länderschwerpunkts beantwortet werden.

Trotz all der Spezialprogramme kommt dennoch das Herzstück des Festivals nicht zu kurz: die verschiedenen Wettbewerbe. Wie gewohnt konkurrieren zahlreiche Kurzfilme um verschiedene Preise. Im Internationalen Wettbewerb zum Beispiel um den BR Kurzfilmpreis und den Preis der Stadt Regensburg, im Deutschen Wettbewerb um den BMW Kurzfilmpreis und den Max-Bresele-Gedächtnispreis.

Darüber hinaus hat jede bayerische Produktion die Chance, den FFF-Förderpreis für den besten Nachwuchs zu gewinnen. Im Mittelbayerische.de-Regionalfenster gibt es seit 2011 neben dem Jury-Preis auch einen Publikumspreis zu gewinnen, den die Volksbank Regensburg und mittelbayerische.de gemeinsam ausloben. Das Motto ist dieses Jahr „Miteinander“. Die Filme sind demnächst auf mittelbayerische.de zu sehen.

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