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Musik

Im „Alktraum“ von Linus Eisenhauer

Der Regensburger legt mit „Leben am Tresen“ eine EP für die Influencer-Generation vor.
Von Paul Przybilla

Gestatten: DickMac alias Linus Eisenhauer Foto: Moritz Schnell
Gestatten: DickMac alias Linus Eisenhauer Foto: Moritz Schnell

Regensburg.Als Regensburger lebt dieser Musiker am Puls einer florierenden, ewig jungen Stadt. Mit seinem neuen Release und der dazugehörigen Single „Alktraum“ komponiert er ein Zauberlied für die Influencer-Generation. DickMac alias Linus Eisenhauer nimmt kein Blatt vor den Mund.

Er ist der Sohn des berühmten Regensburger Jazzdrummers Gerwin Eisenhauer. Das musikalische Talent, das Wissen um musikalische Kompositionen und die Liebe für den perfekten Groove, all das wurde ihm schon früh in die Wiege gelegt. Nun bringt er neue EP heraus: „Leben am Tresen“. Diese soll in Kürze auf der Streamingplattform Spotify veröffentlicht werden.

Der junge Rapper hat hier sehr solide Arbeit abgeliefert. Mit jazzigen Piano-Parts, programmierten Trap-Beats, tiefen Bässen und zahlreichen Features überzeugt „Leben am Tresen“ mit einer bunten Mischung. „Es ist schwierig, seinen Stil zu finden, wenn man zwischen Jazz, Rock, Pop, Drum’n’Bass und Rap aufwächst. So zu sagen bin ich immer noch auf der Suche nach dem richtigen Mittelweg. Ich versuche, einfach das Beste von Allem zu nehmen“, so der Künstler im Interview.

Klar ist: Er wird keine Pop-Punker oder Classic-Rock-Fans vom Tresen wegbewegen können, aber für die Generation Spotify sind diese Songs genau richtig. Nicht nur, weil Trap das neue Gold am Streaminghimmel ist, sondern auch deshalb, weil DickMacs Songs sehr einprägsam sind.

In „Alktraum“ besingt er das Gefühl eines totalen Absturzes, dahinschmelzend vor trunkener Freude bis tief in den hellen Morgen, an dem Mann nicht mehr die Lieblingskneipe verlassen will. Ein Lied für alle Nachtschwärmer, Denker und Gin-Genießer, die die Bar immer ganz zum Schluss verlassen, wenn das Licht schon angeht.

Die Inspirationsquellen für seine Musik sind vielseitig: „Natürlich werde ich viel von Motown und Jazz inspiriert. War ja auch schwierig, das nicht zu werden in meinem Umfeld. Trotzdem bin ich ganz froh, meinen eigenen Weg zu gehen“. Das merkt man auch an seinen Songs und deren Umsetzung. Der Sound ist modern, vielschichtig und auch hiphoplastig.

Man kann sich verlieren in den Texten, aber man kann auch sanft den Beat und die tiefen Bässe auf dem Trommelfell niederprasseln lassen. Am 16. Mai wird DickMac im Kosmonaut in Regensburg (Goldene-Bären-Straße 10) auftreten. Bei freiem Eintritt, schnellen Wortspielchen, coolen Beats und reichlich Gin feiert er dort den Release seiner neuen EP. Der Alktraum kommt dann am Morgen danach.

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