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Kulturschaffende schlagen Alarm

30 prominente bayerische Musiker wie Ringlstetter oder Haindling machen sich für einen Kulturrettungsschirm stark.

Hannes Ringlstetter und weitere bayerische Künstler richten einen Appell an Ministerpräsident Söder. Foto: Schleyer
Hannes Ringlstetter und weitere bayerische Künstler richten einen Appell an Ministerpräsident Söder. Foto: Schleyer

Regensburg.Kulturschaffende und Veranstalter aus Bayern schlagen gemeinsam Alarm. In einem Brief an Ministerpräsident Markus Söder forderte der Bayerische Rockintendant Bernd Schweinar vom Verband für Popkultur in Bayern, ein Verein mit Sitz in Alteglofsheim einen langfristigen Kulturrettungsschirm für die bayerische Kulturszene.

Ringlstetter und Co. unterzeichnen

Mit unterzeichnet wurde das Schreiben von 30 prominenten bayerischen Musikern und Kabarettisten – darunter Haindling, Luise Kinseher, Hannes Ringlstetter, Konstantin Wecker, der Spider Murphy Gang oder auch den Sportfreunden Stiller.

Dem Appell schlossen sich Dutzende weitere Kulturschaffende und Veranstalter sowie Dienstleister an – auch aus Ostbayern. Die Unterzeichnenden machten darauf aufmerksam, dass viele Veranstalter vor der Insolvenz stehen. Die kritisierten die Gutscheinvariante, die das Problem nicht löse, sondern nur verlagere.

Tausende Arbeitsplätze in Gefahr

„Bayern ist ein Kulturstaat, dem die Stille droht“, heißt es in dem Schreiben. Denn Bühnen und Clubs seien als erste geschlossen worden und würden zu den letzten gehören, die nach der Pandemie wieder öffnen dürften. Offen sagten sie, dass Tausende Arbeitsplätze in Gefahr seien.

Denn so lange es Distanzvorgaben geben muss, seien Auftritte und Konzerte vor Publikum nicht kostendeckend zu realisieren.

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