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Kultur
Dienstag, 14. August 2018 26° 3

Musik

Mit eigenen Songs ins Rampenlicht

China Moses stellt ihr Album „Nightintales“ vor. Die Mittelbayerische Zeitung verlost Karten fürs Konzert in Regensburg .

China Moses stellt ihr neues Album „Nightintales“ vor. Foto: Sylvain Norget
China Moses stellt ihr neues Album „Nightintales“ vor. Foto: Sylvain Norget

Regensburg.Eine Nacht weiß viel zu erzählen, heißt es. China Moses ist die Erzählerin der Nacht, ihr neues Album „Nightintales“ ein faszinierender Trip durch nächtliche Geschichten. Mit warmer, erstaunlich wandelbarer Altstimme lässt sie Figuren und Orte im Kopf des Zuhörers Gestalt annehmen, formt Bilder und Stimmungen.

Elf ausdrucksstarke Songs, die vom Rausch der Liebe („Hang Over“) und ihrem bitteren Ende („Whatever“) erzählen, von Lastern („Nicotine“) und Leidenschaften („Put It On The Line“), von Aufbruch und Mut („Running“). Ein funkelndes Kaleidoskop, bei dem Jazz, Soul, R&B, Blues und Pop zu einem vielseitigen Ganzen verschmelzen. Ihr neues Album „Nightintales“ besteht erstmalig komplett aus Eigenkompositionen. Unterstützt von einer starken Band aus London, mit Luigi Grasso an Alt- und Baritonsaxofon, Pianist Joe Armon Jones, Luke Wynter am Bass sowie Marijus Aleksa am Schlagzeug. Sie bilden ein Fundament, auf das China Moses bauen kann. Eine echte Soul Diva mit unverwechselbarem musikalischem Charakter und purer Energie in der Stimme.

Wer aber ist eigentlich die Frau mit dem geheimnisvollen Namen China Moses? Sie ist die Tochter der Jazzsängerin und mehrfachen Grammy-Preisträgerin Dee Dee Bridgewater. Ihr Vater war der legendäre Theater-, Film- und Fernsehregisseur Gilbert Moses. Der Apfel fällt also nicht weit vom Stamm.

Musik spielte früh eine zentrale Rolle in ihrem Leben. Ebenso die Schauspielerei, wie ihre Konzerte beweisen. Ihre ersten Schritte als Sängerin wagte China Moses bereits als Teenager. 1997 veröffentlichte sie ihr Debüt „China“. Sie etablierte sich mit zwei weiteren Alben sowie zahlreichen Features als gefragte Vokalistin in der aufstrebenden R&B-Szene ihrer Wahlheimat Paris. Der internationale Durchbruch kam 2008 mit dem Jazz-Album „This One’s For Dinah“, einer Liebeserklärung an ihr musikalisches Idol Dinah Washington, eine Zusammenarbeit mit dem französischen Pianisten Raphaël Lemonnier.

2012 folgte mit dem „Crazy Blues“ eine weitere Auswahl von Jazz, Blues und Pop-Hits. Plötzlich galt China Moses als Sängerin von Jazz- und Blues- Standards. Mit „Nightintales“ beweist sie, dass sie mehr kann. Erstmals tritt sie mit eigenen Songs ins Rampenlicht und zeigt, wie sie wirklich ist. In Zeiten allgemeiner Umbrüche bezieht diese Powerfrau ihren Standpunkt.

China Moses gastiert im Rahmen der Reihe „Jazz im Theater“ am Freitag, 27. April, um 20 Uhr im Theater am Bismarckplatz. Die MZ verlost für diese Veranstaltung fünfmal zwei Karten. Wer gewinnen möchte, schreibt eine E-Mail mit dem Betreff „China Moses“ an gewinnspiel@mittelbayerische.de und gibt dabei vollständigen Namen und Adresse an. Die Karten werden den Gewinnern per Post zugestellt.

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