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Neil Young will Trump nicht mit Songs aufwerten

Der Name Trump ist tabu. Zumindest für den Songwriter Neil Young.

Neil Young 2016 beim Roskilde Festival. Foto: Nils Meilvang
Neil Young 2016 beim Roskilde Festival. Foto: Nils Meilvang

Berlin.Der kanadische Rockstar Neil Young (72, „Heart Of Gold“) hält in vielen Liedtexten nicht mit politischen Ansichten hinterm Berg - im Fall von US-Präsident Donald Trump empfiehlt er allerdings Zurückhaltung.

„Ich mag es nicht, seinen Namen in einem Song zu erwähnen“, sagte der zurzeit vor allem im Umweltschutz engagierte Musiker der „Welt am Sonntag“. „Denn genau das wünscht er sich ja. Ich möchte ihn nicht auf diese Weise aufbauen.“

Young hatte erst vor gut einem halben Jahr ein neues Album mit dem Titel „The Visitor“ veröffentlicht, in dem er sich auch mit der politischen Lage in den USA unter Trump auseinandersetzt. Dabei kritisiert er einen Politiker-Typus, der wie ein Gameshow-Moderator regiert - was viele als Anspielung auf Trump interpretierten.

„Am liebsten würde er jeden Tag drei Geschichten über sich in der Tageszeitung lesen - und am besten stünden alle auf der Titelseite“, sagte Young nun in dem Interview. „Darum geht es ihm. Er lebt in den Medien.“ Der seit den 60er Jahren erfolgreiche Sänger, Songschreiber und Gitarrist räumte ein, die „mediale Präsenz“ Trumps sei „sehr gut“. Young fügte hinzu: „Nur leider macht er seinen Job auch sehr geschmack- und verantwortungslos. Der Rest der Welt leidet unter ihm.“

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