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Online-Preis für „König Ludwig“

Die Kurzfilmwoche endet mit der Preisverleihung im Ostentor-Kino. Der Internationale Hauptpreis geht an den französischen Film „Edmond was a donkey“.
Von Claudia Bockholt, MZ

  • Alle Preisträger und Juroren der diesjährigen Kurzfilmwoche. Fotos: Schönberger
  • Der Gewinner des MZ-Regionalfensterpreises für „Entspannt & locker“: Martin Hanisch mit Moderatorin Stefanie Wiesinger und MZ-Kulturredakteurin Claudia Bockholt.
  • Der bekannte Schauspieler Johann Schuler im Film „König Ludwig“ von Jonas Julian Köck. Der Film gewinnt den Online-Preis.
  • Festivaldirektorin Insa Wiese (mit Mikrophon) dankte ihrem Team und allen Helfern, die viel Zeit und Liebe in die Kurzfilmwoche gesteckt haben.

Regensburg. Nach acht spannenden, anregenden, kurzweiligen Tagen ist die Regensburger Kurzfilmwoche zu Ende gegangen. Wie in jedem Jahr markierte die Preisverleihung im Ostentor-Kino den Abschluss des großen Fests der kurzen Filme, zu dem Gäste aus aller Welt angereist waren. So gesellig und inspirierend wie die ganze Woche war auch die Preisverleihung, bei der die Jurys der einzelnen Wettbewerbe ihre Entscheidungen verkündeten und begründeten. Und wie in jedem Jahr hatten sie darum lange gerungen. Die „Qual der Wahl“ ist bei der Qualität der gezeigten internationalen, nationalen und regionalen Programme schon sprichwörtlich.

Insgesamt konkurrierten 112 Kurzfilme um die Preise. Den Hauptpreis des Internationalen Wettbewerbs, den BR Kurzfilmpreis, gewann schließlich der französische Film „Edmond was a donkey“ von Franck Dion. „Die wunderschön gearbeitete, poetische Animation und die Wirkung von Farbe und Schwarz-Weiß“ beeindruckten die Internationale Jury – bestehend aus Claudia Gladziejewski, Antonis Papadopolulos, Seeta Indrani und Anne Quirynen – ebenso wie die „kafkaeske Welt“ in der Edmond lebt.

Die Jury der Jungen zeichnete den Film „Kus me zachjes“ des Belgiers Anthony Schatteman aus. Der BMW Kurzfilmpreis wurde von der Deutschen Jury mit Videokünstler Bjørn Melhus, Medienwissenschaftlerin Christine Hanke und Filmredakteur Matthias Dell an den Film mit dem passenden Titel „Testfahrer“ vergeben. In dieser liebevoll erzählten, lebensbejahenden Dokumentation von Florian Arndt geht es allerdings mitnichten um Autos. Dem Film „Sterben nicht vorgesehen“ von Matthias Stoll verlieh die Deutsche Jury den Max-Bresele-Gedächtnis-Preis. Der Preis des FilmFernsehFonds Bayern wurde von der Jury mit Natalie Spinell, Christian Füllmich und Christian Stangassinger an den Film „Wie du küsst“ von Eva Trobisch verliehen. Der Gewinner des Regionalfensterpreises ist „Entspannt & locker“ von Martin Hanisch.

Die User auf mittelbayerische.de hatten bei der Verleihung ein Wörtchen mitzureden: Durch fleißiges Klicken wählten sie Jonas Julian Köcks Film zum Thema „Miteinander“ nach vorne: Sein „König Ludwig“ mit den Schauspielern Sepp Schauer und Johann Schuler gewann den von der Volksbank und der Mittelbayerischen vergebenen Online-Preis. Die Zuschauer im Kinosaal durften ebenfalls den Film ihres Herzens wählen: Es wurde „Boo!“ von Rupert Reid.

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