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Tanz

Regensburg und Passau als Duo

Am 10. November tanzen die beiden Städte im Projekt TARe PA 2019.
Von Angelika Lukesch

Das TARe-Projekt wird im Velodrom aufgeführt. Foto: Hubert Lankes
Das TARe-Projekt wird im Velodrom aufgeführt. Foto: Hubert Lankes

Regensburg.Der 16. Juni 2018 war der Tag, als im Velodrom eine ganz besondere Tanz-Premiere dargeboten und zu einem großen Erfolg wurde. Die Grundidee von „TARe Tanz und Architektur“ wurde von der Tänzerin und Choreographin Ute Steinberger zusammen mit dem Architekten Andreas Eckl wickelt. Spartenübergreifend und mit vielen Akteuren aus der freien Szene Bayerns wurde es mit großer Begeisterung durchgeführt.

40 Regensburger und drei Passauer Künstler führten das TARe Projekt 2018 im Regensburger Velodrom auf und setzten damit den Beginn des künstlerischen Diskurses von Regensburger Choreographen und Architekten. Getragen wurde das Projekt von den Ballettfreunden Regensburg, gefördert vom städtischen Kulturamt.

Nun steht die Fortsetzung an, denn am 10. November wird das Tanzprojekt TARe in Passau durchgeführt und wird so TARe PA 2019, einem Ableger des Projekts aus Regensburg. TARe PA 2019 wird vom bayerischen Landeszentrum für Tanz gefördert.

Federführend bei dieser Zusammenarbeit mit Passau sind die Regensburger künstlerischen Leiter Ute Steinberger und Sebastiano Bonivento, die die Erweiterung dieses Kunstdialogs tragen. Andrea Schlögl wiederum, der Leiter der Passauer Tanztage, die ihrerseits heuer 20-jähriges Jubiläum feiern, holte das TARe Projekt nach Passau. Spielort ist die Bühne des Passauer Stadttheaters.

TARe PA 2019 wird choreographisch von den Regensburgern Ute Steinberger, Sebastiano Bonivento und Thea Sosani unterstützt, wie auch von Andreas Schlögl aus Passau.

Sebastiano Bonivento freut sich sehr, dass das TARe Projekt jetzt über die Grenzen Regensburgs hinaus wächst. „Passau bietet uns die Möglichkeit, das Konzept neu zu entwickeln.“ Auch Ute Steinberger freut sich vor allem auch darüber, dass das Passauer Projekt eine Fortsetzung und Erweiterung der Regensburger Version TARe ist und beide Städte auf diese Weise verbunden werden. „TARe PA 2019 ist ein Weg durch die Zeitgeschichte, die geprägt ist durch ihre architektonischen Stilepochen. Passau und Regensburg sind der Fokus und es wird immer wieder sichtbar, wie diese Räume in die Weltgeschichte eingebunden sind und dass Architektur Grenzen überschreitet. Tänzerische Darstellungsform ist der zeitgenössische Tanz als Grenzüberschreiter.“

Die gemeinsame Auseinandersetzung mit Ästhetik binden die beiden Kunstformen Tanz und Architektur enger aneinander, als auf den ersten Blick erkennbar ist. „Tanz ist der Mensch in Bewegung im Raum, Architektur wird für den Menschen gemacht“, sagt Steinberger.

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