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Klassik

Ruhm und Geld für Wiens Philharmoniker

Der Herbert-von-Karajan-Musikpreis geht an Österreichs Vorzeige-Orchester. Das Preisgeld von 50 000 Euro wird in die Nachwuchsarbeit investiert.

Zuschauer beim Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker: Das Orchester erhält den Karajan-Musikpreis 2014. Foto: epa

Baden-Baden. Das Festspielhaus Baden-Baden vergibt seinen Karajan-Musikpreis in diesem Jahr an die Wiener Philharmoniker. Das Preisgeld von 50 000 Euro ist für die musikalische Nachwuchsarbeit des Ensembles bestimmt, wie die Kulturstiftung Festspielhaus Baden-Baden am Dienstag mitteilte.

„Mit dem Herbert von Karajan Musikpreis wird 2014 ein Orchester ausgezeichnet, das wie kaum ein zweites Ensemble seinen ganz spezifischen Klang über viele Jahrzehnte hinweg bewahrt hat und damit unverwechselbar geworden ist“, erklärte Festspielhaus-Intendant Andreas Mölich-Zebhauser. Die „Philharmonische Idee“ werde von Generation zu Generation weitergegeben, im Bewusstsein, dass die Musik stets lebendig gehalten werden müsse.

Welches Nachwuchsprojekt mit dem Preisgeld gefördert wird, soll im Herbst bekannt werden. Verliehen wird der Preis während einer Gala-Aufführung am 12. Dezember; Dirigent des Abends wird Andris Nelsons sein.

Zu den bisherigen Preisträgern gehörten die Geigerin Anne-Sophie Mutter, die Berliner Philharmoniker, der Pianist Alfred Brendel, der Dirigent Daniel Barenboim sowie die Sängerinnen Cecilia Bartoli und Edita Gruberová. (dpa)

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