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Literatur

Vargas Llosa sorgt sich um Konkurrenz durch Netflix

Das Buch hat als Unterhaltungsmedium an Bedeutung verloren. Literaturnobelpreisträger Mario Vargas Llosa befürchtet sogar, es könnte Plattformen wie Netflix nicht überleben. Dennoch sieht auch er sich gerne Serien an.

Literaturnobelpreisträger Mario Vargas Llosa hofft, dass neue Unterhaltungsmedien wie Netflix das Buch auch in Zukunft nicht überflüssig machen. Foto: Europa Press
Literaturnobelpreisträger Mario Vargas Llosa hofft, dass neue Unterhaltungsmedien wie Netflix das Buch auch in Zukunft nicht überflüssig machen. Foto: Europa Press

Bogota.Literaturnobelpreisträger Mario Vargas Llosa sorgt sich um die Zukunft des Buches. Die Konkurrenz durch neue Formen der Unterhaltung sei groß, sagte der Peruaner am Rande der Internationalen Buchmesse in Kolumbiens Hauptstadt Bogota.

„Ich hoffe, dass Bücher diese neuen Plattformen wie Netflix überleben.“ Er wolle keine Gesellschaft, in der Bildschirme Bücher besiegt haben, fügte er hinzu. Trotz dieser Kritik habe er nichts gegen das Medium Film, betonte er. „Ich sehe mir liebend gern Serien an.“ Er wünsche sich beides. „Aber ein Buch fordert dem Leser eine Anstrengung ab, die der Bildschirm nicht benötigt. Dort sind wir passiv, während wir uns im Buch gemeinsam mit dem Autor einbringen müssen, damit es funktioniert.“

Auf der Messe stellte der 82-Jährige sein im März erschienenes Buch „La llamada de la tribu“ (dt. etwa: „Der Ruf des Stammes“) vor.

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