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Tanz

Yuki Mori verlässt Theater Regensburg

Der Chef-Choreograph beendet sein Engagement auf eigenen Wunsch, teilt das Haus mit. Der Intendant bedauert den Verlust.
Von Marianne Sperb

Yuki Mori, Leiter der Sparte Tanz am Theater Regensburg, geht. Foto: Archiv/Scheiner
Yuki Mori, Leiter der Sparte Tanz am Theater Regensburg, geht. Foto: Archiv/Scheiner

Regensburg.Diese Nachricht wird Tanzfreunde traurig machen: Yuki Mori verlässt das Theater Regensburg. Der Chefchoreograph und künstlerische Leiter der Sparte Tanz beendet sein Engagement zum Ende der Spielzeit 2018/19 – auf eigenen Wunsch, so teilt das Theater auf seiner Homepage am Dienstag Vormittag mit. Intendant Jens Neundorff von Enzberg bedauere diesen Verlust für das Theater. Er dankt Yuki Mori in der Pressemitteilung „für eine sehr intensive und erfolgreiche gemeinsame Zeit“. Yuki Mori kehre aus privaten und familiären Gründen nach Japan zurück, hatte der Intendant am Rand der Vorstellung der AidsTanzGala erklärt. Die Gala, die am 10. November im Veldrom stattfindet, wird yon Yuki Mori künstlerisch umgesetzt werden.

Eine Szene aus „Loops“: Yuki Mori schenkte dem Publikum eine Reihe gefeierter Tanzabende. Foto: Ramin Morady
Eine Szene aus „Loops“: Yuki Mori schenkte dem Publikum eine Reihe gefeierter Tanzabende. Foto: Ramin Morady

Seit der Spielzeit 2012/13 entstanden unter Yuki Mori eine Reihe gefeierter Arbeiten, darunter: „Ich, Wagner. Sehnsucht!“, „Am Rand der Stille“, „Intime Briefe“, „Le Sacre du Printemps“, „Incantations“ und „Schwarzer Regen“ im Rahmen des Tanzabends „Zeit.Raum!“, „Am Rand der Stille“, „Bernarda Alba“, „Don Quijote“, „Bolero“, „Loops“, die Tanzoper „Les enfants terrible“ von Philipp Glass, die Choreographie „Bacon“ in „Bilder.Rausch: Klimt.Bacon“ und „Allegoria“ im Rahmen des Tanzabends „Shakespeare Dreams“.

Eine der jüngsten Choreographien von Yuki Mori: „BilderRausch“. Das Gold findet zum Fleisch: Hier lesen Sie mehr.

Die Nachwuchsförderung im Rahmen der „Tanz.Fabrik“ wurde von Yuki Mori sehr erfolgreich weitergeführt und ausgebaut.

Zuletzt trug Yuki Mori dem Theater Regensburg im Jahr 2016 mit seiner Choreographie „The House“, einem Tanz-Krimi, eine Nominierung für den renommierten Preis „Faust“ ein. Der wichtigste deutsche Theaterpreis wird dieses Jahr in Regensburg verliehen, bei einer Gala am 3. November, die damit erst zum zweiten Mal überhaupt im Freistaat Bayern über die Bühne gehen wird. Bei der Veranstaltung werden herausragende künstlerische Leistungen in acht Kategorien geehrt sowie ein Preis für das Lebenswerk verliehen.

Yuki Mori wird zum vorletzten Mal in der Produktion „Der Tod und das Mädchen“ als Choreograph zu erleben sein. Der Tanzabend feiert am 26. Oktober Premiere.

Hier geht es zur Kultur.

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