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Bär für den Anwalt der Arbeiterklasse

Der Filmemacher Ken Loach bekommt die Trophäe in Gold für sein Lebenswerk. Der Brite gilt als engagierter Fürsprecher der Unterprivilegierten.

Ken Loach wird mit dem Goldenen Ehrenbären ausgezeichnet. Foto: Britta Pedersen/dpa

Berlin. Vorhang auf für das britische Kino: Die Berlinale feiert den Filmemacher Ken Loach (77) mit dem Goldenen Bären für sein Lebenswerk. Loach, der als Fürsprecher der Arbeiterklasse gilt, ist für Filme wie „Looking for Eric“ über den Fußballer Eric Cantona, „Carla’s Song“ oder „Land and Freedom“ bekannt. Das Historiendrama „The Wind That Shakes the Barley“ gewann 2006 die Goldene Palme in Cannes.

„Ken Loach ist einer der großen europäischen Regisseure“, hob Festivalchef Dieter Kosslick vorab hervor. In den nahezu 50 Jahren seines filmischen Schaffens habe er eine außergewöhnliche Kontinuität bewiesen, dabei sei er jedoch auch stets innovativ.

Die Berliner Filmfestspiele Berlin zeigen eine Auswahl seiner Werke. Das Festival würdigt mit einer Hommage seit 1982 große Filmschaffende von internationalem Rang. Zur Verleihung des Goldenen Bären am Donnerstagabend sollte im Berlinale-Palast die Tragikomödie „Raining Stones“ gezeigt werden.

Seine politische Seite zeigt Loach am Freitag: Im Berliner Haus der Demokratie spricht er über „Die Krise in Europa und die Neuformierung der radikalen Linken“. (dpa)

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