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Literatur

Launiger Krimi um Drogenhandel in der Provinz

„Schwaben-Stoff“ nennt Andreas Straub seinen ersten Krimi. Er spielt in Baden-Württemberg, das von einer Welle synthetischer Drogen überschwemmt wird - bleibt aber bei allen kriminellen Tagen immer unterhaltsam.

Launiger Krimi um Drogenhandel in der Provinz: „Schwaben-Stoff“

Berlin (dpa) - Die schwäbische Universitätsstadt Tübingen ist der Schauplatz des abwechslungsreichen Krimidebüts von Andreas Straub. Baden-Württemberg wird von einer Welle synthetischer Drogen überschwemmt.

Tübingen scheint der Mittelpunkt des Handels zu sein, und eine Apothekenkette steht dabei im Verdacht, eine zentrale Rolle zu spielen. Das Bundeskriminalamt schmuggelt den Undercover-Ermittler Tom Wenzel als Fahrer bei der Apothekerfamilie ein, der im Roman von seinen Ermittlungen und seinen privaten Eskapaden erzählt. Ihm begegnen einige skurrile Personen wie eine spielsüchtige Großmutter, ein überengagierter Burschenschaftler, ein türkischer Dönerverkäufer, der schwäbischer ist als alle anderen Schwaben, und mehrere Apotheker, die sich mit allen Mitteln bekämpfen.

Wenzel berichtet mit einer ironischen Grundnote, die dafür sorgt, dass „Schwaben-Stoff“ bei allen kriminellen Taten immer unterhaltsam bleibt.

- Andreas Straub: Schwaben-Stoff. Emons Verlag, Köln, 304 Seiten, 11,90 Euro, ISBN 978-3-7408-0311-7.

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