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Freitag, 17. August 2018 31° 1

Literatur

Martin Walser „würde heute ungern sterben“

Der Schriftsteller hat in den vergangenen Jahrzehnten eine große Bandbreite an Themen mit Zeitgenossen diskutiert, zum Beispiel mit Hellmuth Karasek, Peter Laemmle und Rudolf Augstein. Thekla Chabbi hat 40 solcher Gespräche zusammengestellt.

Der Schriftsteller Martin Walser in Interviews. Foto: Felix Kästle
Der Schriftsteller Martin Walser in Interviews. Foto: Felix Kästle

Überlingen.Sein jüngster Roman ist erst wenige Wochen alt, da erscheint bereits ein neues Buch von Martin Walser: Unter dem Titel „Ich würde heute ungern sterben“ hat die Herausgeberin Thekla Chabbi rund 40 Interviews mit dem Schriftsteller (91) zusammengefasst.

Mit den verschiedenen Gesprächspartnern - darunter etwa Hellmuth Karasek, Peter Laemmle und Rudolf Augstein - thematisiert Walser zwischen 1978 und 2016 eine große Bandbreite an Themen: Es geht um seine Zeit als Student in Tübingen, um den Einfluss von Franz Kafka auf sein Werk, um die Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands, um Walsers umstrittene Paulskirchenrede im Jahr 1998 und um das Schreiben an sich.

- Martin Walser: Ich würde heute ungern sterben, Rowohlt, Reinbek, 576 Seiten, 20,00 Euro, ISBN 978-3499274121.

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