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Literatur

Dolch in der Brust: „Mord braucht keine Bühne“

Kate Shackleton ist eine vielbeschäftigte Frau in einem für das Jahr 1922 ungewöhnlichen Beruf.

Köln.Sie arbeitet als Privatdetektivin und soll in ihrem neuesten Fall gestohlene Juwelen ausfindig machen. Daneben nimmt sie auf Bitten eines alten Kriegsveteranen die Suche nach seiner verschwundenen Enkelin auf. Damit nicht genug findet sie nach einem Theaterbesuch einen toten Mann, aus dessen Brust ein Dolch ragt. Viel Arbeit für Kate, aber zum Glück hat sie die Unterstützung des ehemaligen Polizisten Jim Sykes.

Frances Brodys neuer Krimi mit Kate Shackleton, „Mord braucht keine Bühne“, ist leider eine Enttäuschung. Die Geschichte ist fade und ohne große Höhepunkte erzählt. Die Figuren bleiben merkwürdig blass und ohne herausragende Eigenschaften. Auch der historische Hintergrund hat keine Beziehung zur Handlung, sodass man gar nicht merkt, dass der Roman Anfang der 1920er Jahre spielt.

Frances Brody: Mord braucht keine Bühne, Bastei Lübbe, Köln, 464 Seiten, 11,00 Euro, ISBN 978-3-404-17799-8

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