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Literatur

Eine perfide Tat auf der Kanalinsel Guernsey

War der Mord an einer jungen Frau eine Beziehungstat? Der Ermittler geht zunächst davon aus. Doch bald wird klar, dass der britische Geheimdienst seine Finger im Spiel hat.

Berlin.Auf der Kanalinsel Guernsey wird die junge Lizzie Somers ermordet am Strand aufgefunden. Auf ihrem Körper hat der Mörder das Wort „Hure“ geschrieben. Chief Inspector Cyrus Doyle vermutet zunächst eine Beziehungstat, zumal der Ehemann der Toten sich betont gleichgültig gibt.

So einfach liegt die Angelegenheit jedoch nicht. Der britische Geheimdienst hat seine Finger im Spiel, ein Strandwächter fabuliert etwas von „schwarzen Ungeheuern“, die er gesehen haben will und eine Kollegin von Cyrus Doyle weiß mehr, als sie zugeben will. Der Chief Inspector enthüllt eine perfide Tat.

Jan Lucasʼ neuer Guernsey-Krimi „Cyrus Doyle und die Kunst des Todes“ ist ein Roman der ruhigen Art. Die Geschichte entwickelt sich langsam, ohne je langweilig zu sein. Zur rechten Zeit zieht der Plot dann geschickt an. Die Figuren sind dabei sympathisch mit Facetten, die sie liebenswert machen. Ein unterhaltsamer Krimi, der sich über den Durchschnitt erhebt.

- Jan Lucas: Cyrus Doyle und die Kunst des Todes, Aufbau Verlag, Berlin, 377 Seiten, 9,99 Euro, ISBN 978-3-7466-3418-0.

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