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Literatur

Hamburg-Krimi: „Moses und das Schiff der Toten“

Mit einem ungewöhnlichen Todesfall wird der Hamburger Kriminalkommissar Stefan Moses in dem Roman „Moses und das Schiff der Toten“ von Ortwin Ramadan konfrontiert.

Berlin.

In einem kleinen Park nahe der Alster wird eine nackte Männerleiche gefunden. Es gibt keinen Hinweis auf eine Gewalttat, aber auch von der Kleidung des Toten gibt es keine Spur. In der Gerichtsmedizin wartet die nächste Überraschung auf die Polizei, denn der Tote ist in Salzwasser ertrunken.

Moses und sein Team haben viele Rätsel zu lösen und geraten dabei in viele unterschiedliche Teile der Stadt und ihrer Gesellschaft. Immer wieder folgen sie dabei falschen Fährten. Und das, wo Stefan Moses gerade viele andere Probleme zu lösen hätte. Er muss eine neue Mitarbeiterin ins Team integrieren, mit der er so gar nichts anfangen kann, er muss sein Privatleben sortieren, und er muss damit klarkommen, dass der Fall Erinnerungen an die Zeit in ihm hervorruft, als er selbst als kleiner Junge aus Afrika nach Hamburg kam. Die Hansestadt spielt eine zentrale Rolle im Roman und verleiht ihm so ein ganz eigenes Flair.

Ortwin Ramadan: Moses und das Schiff der Toten. Atrium Verlag, Zürich, 347 Seiten, 17,00 Euro, ISBN 978-3-85535-030-8

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