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Literatur

Hintersinniger Blick auf Bedürfnispyramiden

Was braucht der Mensch? Sicherheit, Zugehörigkeit, Bestätigung zum Beispiel - doch das ist noch nicht alles.

Berlin.Vor 75 Jahren entwickelte der amerikanische Psychologe Abraham Maslow das Modell der Bedürfnishierarchie. Dafür fasste er die unterschiedlichen Bedürfnisse der Menschen in fünf Gruppen zusammen: Grundbedürfnisse, Sicherheit, Zugehörigkeit, Bestätigung und Selbstverwirklichung.

Während die ersten drei zeitlos sind, finden die beiden anderen in der Moderne zunehmend unterschiedliche Ausprägungen. Wie das aussehen kann, zeigt das finnisch-schweizerische Autorenteam Mikael Krogerus und Roman Tschäppeler in dem Büchlein „All You Need“. Sie übernehmen die Pyramidenform, in der die Hierarchie gern dargestellt wird, und füllen sie mit Inhalten, die aus unterschiedlichen Lebensbereichen stammen.

Bei den oft sehr humorigen Pyramiden, die mit Zeichnungen von Maurice Ettlin augenzwinkernd illustriert sind, finden sich Beispiele für Pyramiden von Eltern, Influencern, Möbelhaus-Kunden, Musikern, Sportlern oder auch Karrieretypen. Diese Pyramiden werden mit viel Humor und Hintersinn präsentiert, aber der ernste Hintergrund ist stets deutlich, besonders wenn die Leser aufgefordert werden, ihre eigenen Bedürfnispyramiden zu erstellen.

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