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Literatur

Mord in Kalkutta: „Eine Handvoll Asche“

Ein Serienmörder geht um in Kalkutta. Der Polizist Sam Wyndham muss ermitteln. Er stößt auf grausame Menschen-Experimente.

München.Indien, die Perle des britischen Empire, ist in Aufruhr. Die Unabhängigkeitsbewegung unter Führung Mahatma Gandhis strebt ihrem Höhepunkt entgegen und die Briten können nur hilflos reagieren.

In dieser Situation wird der Polizist Sam Wyndham mit einem Serienmörder in Kalkutta konfrontiert, der seine Opfer grausam verstümmelt. Sam steht unter großem Erfolgsdruck, denn der britische Thronfolger hat sein Erscheinen angekündigt, um die angespannte Lage zu entschärfen.

Bei seinen Nachforschungen stößt Sam auf grauenhafte Menschen-Experimente, an denen die Mordopfer beteiligt waren.

Abir Mukherjees neuer Fall für Sam Wyndham „Eine Handvoll Asche“ besticht einerseits durch seine anschauliche Darstellung der schwierigen politischen Lage der Kolonialherren, die den gewaltlosen Widerstand der Inder nicht verstehen. Auf der anderen Seite steht das Millionenheer einfacher und ungebildeter Menschen, die von Gandhi geeint wurden. Ein spannender und höchst informativer Roman.

- Abir Mukherjee: Eine Handvoll Asche, Heyne Verlag, München, 448 Seiten, 9,95 Euro, ISBN 978-3-453-42338-1.

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