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Daniel Brühl verpasst auch dritten US-Preis

Nächste Enttäuschung für den Schauspieler: Für drei US-Filmpreise ist er nominiert, dreimal muss er sich seinem Kollegen Jared Leto geschlagen geben.

Daniel Bruehl war mit seiner Freundin Felicitas Rombold zu den Golden Globes gekommen. Auch dort ging er leer aus. Foto: dpa

Los Angeles.Der Schauspieler Daniel Brühl (35) ist auch bei seiner dritten Filmpreisgala in den USA leer ausgegangen. Bei der Verleihung der Auszeichnungen der US-Schauspielervereinigung Screen Actors Guild (SAG) konnte der für seine Rolle als der Rennfahrer Niki Lauda in dem Film „Rush – Alles für den Sieg“ nominierte Brühl am Samstagabend (Ortszeit) in Los Angeles keine Trophäe entgegennehmen. Der Preis für den besten Nebendarsteller ging anstelle dessen an Jared Leto, der in „Dallas Buyers Club“ einen aidskranken Transsexuellen spielt.

Leto hatte Brühl zuvor bereits den Golden Globe und den US-Kritikerpreis „Critics’ Choice Movie Award“ weggeschnappt. Damit ist Brühl bei allen seinen drei Nominierungen leer ausgegangen und hat nun keine Chance mehr auf einen US-Filmpreis für seine Rolle in „Rush“. Für einen Oscar war Brühl nicht nominiert worden.

Oscarchancen zeigen sich

Die Kriminalgroteske „American Hustle“ räumte unterdessen den Preis für die beste schauspielerische Leistung eines Ensembles ab, der als der wichtigste der sogenannten „SAG-Awards“ gilt. Damit sind auch die Chancen des Streifens auf einen Oscar weiter gestiegen, denn die US-Schauspielpreise gelten als wichtige Vorboten für die am 2. März anstehende Oscar-Verleihung.

Auch bei den weiteren Preisen zeichneten sich die Oscar-Favoriten immer deutlicher ab. Schauspieler Matthew McConaughey bekam den „SAG-Award“ für die beste männliche Hauptrolle in „Dallas Buyers Club“, seine Kollegin Cate Blanchett den für die beste weibliche Hauptrolle im Woody Allen-Film „Blue Jasmine“. Beide hatten auch schon Golden Globes eingeheimst. Beste Nebendarstellerin wurde Lupita Nyong’o für ihre Rolle in dem Sklavendrama „12 Years a Slave“.

Kür schauspielerischer Leistungen

Bei den Fernsehpreisen konnten die Serien „Breaking Bad“ und „Modern Family“ je zwei Auszeichnungen abräumen. Außerdem gewann Maggie Smith den Preis für die beste schauspielerische Leistung in einer Drama-Serie für „Downton Abbey“ und Julia Louis Dreyfus für ihre Rolle in der Comedy-Serie „Veep“. Helen Mirren bekam eine Trophäe für ihre Rolle in dem TV-Film „Phil Spector“ und Michael Douglas für seine in dem TV-Film „Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll“.

Die Gewinner der „SAG-Awards“, die in diesem Jahr bereits zum 20. Mal vergeben wurden, werden von den mehr als 100 000 Mitgliedern der US-Schauspielervereinigung bestimmt. Es werden ausschließlich schauspielerische Leistungen gekürt. (dpa)

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