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Fünf interessante Neuheiten im Kino

Ein Überblick zu den Filmstarts am 13. Februar: „American Hustle“ wird mit zehn Nominierungen auch als einer der Publikumsfavoriten gehandelt.

Die Schauspieler Bradley Cooper als Richie DiMaso, Jeremy Renner als Carmine Polito und Christian Bale als Irving Rosenfeld in einer Szene des Kinofilms „American Hustle“: Der Thriller kommt am 13. Februar in die deutschen Kinos. Foto: Francois Duhamel/Tobis Film/dpa

Los Angeles/Berlin.„American Hustle“: Der Gauner Irving Rosenfeld betrügt mit großer Leidenschaft. Seine Lust an den Schwindeleien wächst noch, als er bei einer Pool-Party Sydney kennenlernt, sich in sie verliebt und sie in seine Machenschaften einweiht. Die galante junge Frau setzt geschickt ihren Charme ein, um Menschen zu übertölpeln. Gemeinsam führen sie ihre krummen Geschäfte zu neuem Erfolg. Bis die beiden eines Tages vom FBI erwischt werden. Um sich Straffreiheit zu erkaufen, lassen sie sich auf ein gefährliches Spiel ein: Sie sollen der Behörde helfen, andere Betrüger zu überlisten und dingfest zu machen. Die Agenten wollen so den ganz großen Fischen der Wirtschaftskriminalität auf die Schliche kommen. Ehe sie sich’s versehen, geraten Irving und Sydney zwischen die Fronten. Der Film ist für zehn Oscars nominiert. (American Hustle, USA 2013, 132 Min., FSK ab 6, von David O. Russell, mit Amy Adams, Christian Bale, Bradley Cooper und Jennifer Lawrence, http://www.americanhustle-movie.com/site)

Liebesdrama mit Starbesetzung

„Winter’s Tale“: New York um 1900: Der Ganove Peter Lake (Colin Farrell) stößt bei einem Einbruch auf die übersinnlich begabte Beverly (Jessica Brown Findley) und verliebt sich auf der Stelle in die schöne Fremde. Aber Beverly ist unheilbar krank und stirbt in Peters Armen. Er selbst findet sich ohne Gedächtnis im New York der Gegenwart wieder und erforscht mit Hilfe von Virginia (Jennifer Connelly) die verschüttete Geschichte seiner großen Liebe. Regisseur und Oscarpreisträger Akiva Goldsman („A Beautiful Mind“, „I Am Legend“) hat mit Starbesetzung ein Liebesdrama in Szene gesetzt, das die Grenzen von Raum und Zeit sprengt. „Winter’s Tale“ basiert auf dem gleichnamigen Roman des US-Autors Mark Helprin. (Winter’s Tale, USA 2014, 126 Min., FSK o.A., von Akiva Goldsman, mit Colin Farrell, Jessica Brown Findley, Russell Crowe, Jennifer Connelly, http://www.film.info/winterstale)

Road-Movie mit Catherine Deneuve

„Madame empfiehlt sich“: Die 60-jährige, verwitwete Restaurantbesitzerin Bettie (Catherine Deneuve) aus der Bretagne setzt sich eines Tages in ihren alten Mercedes und bricht aus ihrem Leben aus. Sie kann die kleinen Boshaftigkeiten ihrer Mutter einfach nicht mehr aushalten. Aber Bettie wird auf ihrer Reise quer durchs ländliche Frankreich von ihrer Familie eingeholt. Auf Bitten ihrer chaotischen Tochter Muriel (Camille Dalmais) begleitet Bettie ihren Enkelsohn Bettie in die großen Ferien. Die französische Regisseurin Emmanuelle Bercot hat ihr Road-Movie ganz auf die Hauptdarstellerin Deneuve abgestimmt, ohne die anderen Figuren zu vernachlässigen. (Madame empfiehlt sich, Frankreich 2013, 116 Min., FSK o.A., von Emmanuelle Bercot, mit Catherine Deneuve, Gérard Garouste, http://www.madame-empfiehlt-sich.de)

Stück um einen Spätgereiften

„Lovely Louise“: Als seine neue Bekanntschaft erfährt, dass André immer noch bei seiner Mutter wohnt, muss Steffi erst mal einen großen Schluck von ihrem Bier nehmen. André nämlich ist schon über 50 Jahre alt, seine Mama bereits 80. Ansonsten fährt André Taxi und tüftelt in seiner Bastlergarage vor sich hin. Eines Tages tritt ein Fremder in sein Leben, Bill, der doch tatsächlich mit amerikanischem Akzent behauptet: „Ich bin dein Bruder!“. Das bislang so beschauliche Mutter-Sohn-Miteinander wird durch Bill gehörig aus der Fasson gebracht. Nach Filmen wie „Tannöd“ und „Die Herbstzeitlosen“ ist dies der neue Film von Regisseurin Bettina Oberli. Stefan Kurt („Bis zum Ellenbogen“) gibt den André. (Lovely Louise, Schweiz/Deutschland 2013, 91 Min., FSK ab 0, von Bettina Oberli, mit Stefan Kurt, Annemarie Düringer, Stanley Townsend, http://www.lovelylouise.de)

Alpenwestern mit Tobias Moretti

„Das finstere Tal“: Ein entlegenes, ein kleines Dorf in den Alpen. Das Jahr ist 1875. Über einen versteckten Pfad gelangt ein fremder Mann hierher. Die Bewohner aber haben es nicht gern, wenn fremde Seelen ihren Ort betreten. Der schweigsame Mann, der sich Greider nennt, will den Winter über hier bleiben, möchte fotografieren. Gegen ein Entgelt wird ihm dies schließlich gestattet. Erst allmählich entspinnt sich, welch düsteres Geheimnis über dem Hochtal liegt. Mit Sam Riley („On the Road“), Tobias Moretti („Das Wochenende“), Paula Beer und Darstellern wie Clemens Schick ist die Verfilmung des gleichnamigen Buches von Thomas Willmann besetzt. Die Regie kommt vom Österreicher Andreas Prochaska. (Das finstere Tal, Deutschland/Österreich 2013, 115 Min., FSK ab 12, von Andreas Prochaska, mit Sam Riley, Tobias Moretti, Paula Beer, http://www.dasfinsteretal.x-verleih.de)

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