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„Grace“ im Privatkino der Fürsten?

Regisseur Dahan bietet der Familie von Grace Kelly an, ihr das Biopic im intimen Kreis vorzuführen. „Wenn sie den Film nicht mögen – auch okay.“

Tim Roth als Rainier III und Nicole Kidman als Grace Kelly in einer Szene des umstrittenen Biopics, das die Filmfestspiele in Cannes eröffnet Foto: epa/Gaumont

Cannes.Der Regisseur von „Grace of Monaco“, Olivier Dahan, sucht nicht die Zustimmung der monegassischen Fürstenfamilie für seinen Film. „Aber ich wäre sofort bereit, für sie eine Privatvorführung in Monaco zu organisieren“, sagte der 46-Jährige der Zeitung „Die Welt“ (Mittwoch). „Wenn sie den Film nicht mögen, ist das auch okay.“ Das Werk über die Fürstin von Monaco, Gracia Patricia, eröffnet am Mittwoch das Filmfest in Cannes. Die Fürstenfamilie will nicht an der Premiere teilnehmen. Der Film sei nicht realistisch, hatte die Familie erklärt.

Er habe sich während der Dreharbeiten zwei Stunden mit Fürst Albert und Prinzessin Caroline getroffen und ihnen den Zweck des Films erklärt, sagte Dahan. Von Albert habe es Unterstützung gegeben, Caroline sei skeptischer gewesen. „Sie sehen eben mit einer gewissen Nervosität, was wir mit ihren Eltern anstellen.“ „Grace of Monaco“ sei „eine Metapher, ein Porträt, und dafür benutze ich verschiedene Elemente“. Einige seien authentisch, andere fiktiv. (dpa)

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