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Malerei

Hélène de Beauvoir in München

Das Institut Francais zeigt einen Querschnitt aus dem Lebenswerk. Die Schau kuratierte der Regensburger Galerist Hammer.

Galerist Ludwig Hammer mit Staatsministerin Emilia Müller vor einem Bild von Hélène de Beauvoir, bei der Eröffnung der Ausstellung im Institut Francais in München
Galerist Ludwig Hammer mit Staatsministerin Emilia Müller vor einem Bild von Hélène de Beauvoir, bei der Eröffnung der Ausstellung im Institut Francais in München Foto: Galerie Hammer

München.Der Regensburger Galerist Ludwig Hammer gibt ein Gastspiel in München: Das Institut Francais (Kaulbachstraße 13) zeigt bis 22. Januar Werke von Hélène de Beauvoir (1910-2001). Die Ausstellung „Das malerische Lebenswerk“, von Ludwig Hammer ausgerichtet, präsentiert einen Querschnitt von ersten Zeichnungen und Holzschnitten bis zu durchkomponierten Ölbildern von 1980. Außerdem werden eine Reihe von Dokumenten zum Leben der französischen Künstlerin ausgestellt. Parallel sind bei Hammer in Regensburg, ebenfalls bis Ende Januar, Beauvoir-Werke zu sehen: www.hammergalerie.de.

Die französische Malerin und ihren Regensburger Galeristen Ludwig Hammer hat eine lebenslange Freundschaft verbunden. Ohne sein Engagement wäre das Werk der Künstlerin heute wohl vollständig in Vergessenheit geraten. Einen Großteil ihres Nachlasses vermachte die Beauvoir Ludwig Hammer.

Neues Museum in Italien

Die Münchner Schau eröffnete Staatsministerin Emilia Müller; von ihr stammt auch das Vorwort zum Buch „Die Malerin Hélène de Beauvoir“ (Hirmer Verlag). Professor Dr. Nahr vom Vorstand der Beauvoir-Förderkreises überreichte an Emilia Müller ein Exemplar des Bildbands. Unter den Gästen waren der französische Generalkonsul Jean-Claude Brunet sowie die Verlagsvertreter aus dem Haus Hirmer und aus dem Verlag Sandmann, der zuletzt unter dem Titel „Souvenirs“ ein Buch über die Beauvoir herausgebracht hat.

Kunsthistorikerin Dr. Karin Sagner – sie ist Autorin und Mitherausgeberin des Hirmer-Bildbands – betonte in ihrer Ansprache die enge Beziehung der Malerin zu Denkern und Künstlern wie Paul Sartre, Pablo Picasso und Alberto Giacometti. Sie freue sich darüber, dass in Italien gerade ein Hélène de Beauvoir Museum im Entstehen ist, das künftig rund 100 Bilder der Künstlerin dauerhaft zeigen wird. (mz)

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