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Nicht im Mai

Corona-Krise: Filmfestival von Cannes wird verschoben

Immer mehr Filmfestivals weltweit werden wegen der Corona-Krise abgesagt. Nun trifft es auch das wichtigste von allen: die Filmfestspiele von Cannes.

Im vergangenen Jahr gewann Bong Joon-ho für seinen Film
Im vergangenen Jahr gewann Bong Joon-ho für seinen Film "Parasite" die Goldene Palme in Cannes - mehrere Monate später wurde das südkoranische Drama mit mehreren Oscars ausgezeichnet. Foto: Getty Images/Pascal Le Segretain

Die Internationalen Filmfestspiele von Cannes werden nicht wie ursprünglich geplant im Mai stattfinden, sondern wahrscheinlich auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Das teilten die Veranstalter mit. Mehrere Optionen, um das wichtigste Filmfestival der Welt nicht ausfallen lassen zu müssen, würden geprüft - die beste Option sei es, die Filmfestspiele einfach zu verschieben. Als möglichen Ausweichtermin nennen die Veranstalter einen Zeitraum Ende Juni oder Anfang Juli. Man wolle aber abwarten, wie sich die Gesundheitssituation in Frankreich und weltweit entwickle.

Die 73. Internationalen Filmfestspiele von Cannes sollten ursprünglich vom 12. bis 23. Mai stattfinden. Als Präsident der Jury konnte in diesem Jahr der Regisseur Spike Lee verpflichtet werden. Angesichts der Corona-Krise bitten die Veranstalter nun um "Solidarität in diesen schwierigen Zeiten".

teleschau

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