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Queen-Gitarrist

Brian May fordert Live-Aid-Neuauflage gegen Klimawandel

Queen-Gitarrist Brian May wünscht sich im Kampf gegen den Klimawandel ein weiteres Konzert in der Größenordnung des legendären Live Aid.

  • Queen-Gitarrist Brian May wünscht sich ein weiteres Live-Aid-Konzert, diesmal nicht im Kampf gegen den Hunger, sondern gegen den Klimawandel. Foto: Jeff Spicer/Getty Images
  • Im Film "Bohemian Rhapsody" (2018) ist das Live-Aid-Konzert in London im Jahr 1985 der grandiose Höhepunkt (von links): Brian May (Gwilym Lee), Roger Taylor (Ben Hardy), Freddie Mercury (Rami Malek) und John Deacon (Joe Mazzello) erobern die Bühne. Foto: 2018 Twentieth Century Fox

Ein Zeichen gegen den Klimawandel setzen, das würde Queen-Gitarrist Brian May gerne durch ein Konzert in der Größenordnung des Live Aid. Gegenüber dem "Daily Mirror" schlug der Musiker die Idee vor - er glaube, dass das eine gute Möglichkeit sein könne, um mehr Leute für den Kampf gegen den Klimawandel zu gewinnen.

Doch allein mit einem Konzert sei es nicht getan: "Es braucht wohl die jüngere Generation, um den Bullen bei den Hörnern zu packen", ahnt May. Das Problem sei so enorm, dass selbst eine Veranstaltung in der Größe des Original-Live-Aid nicht genügen würde. "Die Menschen haben so viele Konzerte gesehen, seit Live Aid vorgibt, die Probleme der Welt zu lösen, es ist also nicht so leicht, wie es aussieht", gibt May weiter zu bedenken. Er und Queen würden aber auf jeden Fall zu einem Auftritt bereit sein.

Das Wohltätigkeitskonzert Live Aid fand 1985 zeitgleich in London und Philadelphia zugunsten Afrikas statt. Neben Queen mit Frontmann Freddie Mercury traten auch U2, Initiator Bob Geldof, Mick Jagger und David Bowie auf. Fast 180.000 Menschen sahen das Konzert live, circa 1,9 Milliarden verfolgten es in 150 Ländern vor den Fernsehbildschirmen. Es wurden Spenden in Höhe von 127 Millionen Dollar eingenommen.

teleschau

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