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Untersuchung

Prodigy-Frontmann Keith Flint: Neue Details zu seinem Tod

Eine offizielle Untersuchung des Todes von Keith Flint hat neue Erkenntnisse in Bezug auf die Umstände hervorgebracht.

  • Der Musiker Keith Flint starb im Alter von 49 Jahren. Seine Bandkollegen berichteten, es habe sich um Suizid gehandelt. Foto: 2005 Getty Images
  • Eine Untersuchung zum Tode von Keith Flint ergab nun, dass Suizid nur eine von mehreren möglichen Todesursachen sei. Foto: 2009 Getty Images

Keith Flint, Frontmann der Band The Prodigy, wurde am 4. März 2019 tot in seinem Haus in der britischen Grafschaft Essex aufgefunden. Für seine Bandkollegen war schnell klar: Flint habe seinem Leben selbst ein Ende gesetzt. Auf dem offiziellen Instagram-Profil von The Prodigy schrieb Liam Howlett "Die Nachrichten sind wahr. Ich kann nicht glauben, dass ich das sagen muss, aber unser Bruder Keith hat sich am Wochenende das Leben genommen. Ich bin zutiefst erschüttert, verdammt wütend, durcheinander, und mein Herz ist gebrochen. R.I.P. Bruder".

Nun hat eine Untersuchung neue Erkenntnisse in Bezug auf die Todesumstände hervorgebracht. Das berichtet "The Guardian". Am Mittwoch stellte Gerichtsmedizinerin Linda Calda ihre Ergebnisse vor. Zwar habe man Flint in einer Situation gefunden, die auf Selbstmord hindeutete. Doch im Blut des 49-Jährigen habe man auch Rückstände von Kokain, Alkohol und Kodein gefunden.

"Wir werden niemals genau wissen, was an diesem Tag in seinem Kopf vorging", stellt Caroline Beasley-Murray, die als Chef-Gerichtsmedizinerin ebenfalls mit dem Fall betraut ist, fest. Die Polizei habe bei der Überprüfung des Hauses von Keith Flint keine Anzeichen gefunden, dass eine weitere Person involviert war. Beasley-Murray erklärt weiter, dass sie nicht mit Sicherheit sagen könne, dass es wirklich Suizid gewesen sei. Sie habe unzureichende Beweise gefunden, aus denen man folgern könne, dass Flints Tod ein Unfall war. "Er alberte herum, und es ging fürchterlich schief", nannte sie eine weitere Möglichkeit für das Unglück. Beasley-Murray werde den Fall nun mit offenem Ergebnis abschließen.

teleschau

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