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Parachute

Zwischen Sommerhit und Hochzeits-Romantik

Seit zehn Jahren im Geschäft und immer noch gefühlsgeladen: Die US-amerikanische Pop-Rock-Band Parachute legt ihr fünftes Album vor, das sie diesmal nach sich selbst benennt.

  • Auf ihrem fünften Album "Parachute" zeigen sich Parachute so, wie sie seit zehn Jahren sind: voller Gefühl, mit emotionalen Geschichten, klaren Bildern und entspannten Melodien. Foto: Parachute Music / Thirty Tigers
  • "Ich glaube nicht, dass wir jemals so stolz auf ein Album waren, wie auf dieses." Leadsänger Will Anderson (Mitte) von Parachute überzeugt auch auf ihrem fünften Album mit seiner klaren Gänsehaut-Stimme. Foto: Parachute Music / Thirty Tigers

Genau zehn Jahre ist es her, dass Parachute ihr erstes Album "Losing Sleep" veröffentlichten und ihre ersten großen US-Touren spielten - unter anderem als Vorband von Kelly Clarkson. Seitdem hat sich zwar die Mitgliederzahl der Pop-Rock-Soul-Band aus Virginia von fünf auf drei Musiker verringert, doch klanglich bleiben sie ihrem Stil treu. Auf ihrem inzwischen fünften Album, das sie schlicht "Parachute" nennen, findet sich wieder eine bunte Mischung aus fröhlichen, gefühlvollen und romantischen Songs.

Die Lieder von Parachute erzählen bisweilen herzzerreißende Geschichten, und auch bei dem neuen Werk "Parachute" lohnt es sich wieder, auf die oft nachdenklichen und bildhaften Texte zu achten: In "Young" geht es um eine vergangene Jugend, in dem ruhigen Titel "Better" verabschieden sich Parachute von einer Verflossenen, und die Ballade "Say You Will" beschreibt, nur von einer Gitarre begleitet, eine romantische Hochzeit. Doch auf "Parachute" finden sich nicht nur langsame Songs: Der gutgelaunte, rhythmische Titel "Someday" hat das Zeug zum Sommerhit, und auch die flotten Beats von "Dance Around It", "Talk To Me" und "Finally Got It Right" laden zum Mitwippen ein. Die bereits vorab veröffentlichten Singles "Ocean" und "Had It All" überzeugen ebenfalls mit frischen, fließenden Harmonien.

Im Mittelpunkt steht Leadsänger, Gründungsmitglied, Gitarrist und Songwriter Will Anderson, der mit seiner klaren Stimme auch diesmal wieder regelmäßig für Gänsehaut sorgt. "Ich glaube nicht, dass wir jemals so stolz auf ein Album waren, wie auf dieses", lässt er sich in einer Pressemitteilung zitieren und fügt hinzu: "Das sind die persönlichsten, verletzlichsten Songs, die ich je geschrieben habe." Gemeinsam mit Johnny Stubblefield (Schlagzeug) und Kit French (Saxophon, Keyboard) schafft Anderson eine entspannte Atmosphäre, die zumindest die eingefleischten Fans nicht enttäuschen wird.

Sarah Kohlberger

Parachute - Ocean

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