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Trauer um Buzzcocks-Sänger Pete Shelley

  • Pete Shelley erlag mit 63 Jahren einer Herzattacke. Als Frontmann der Buzzcocks schrieb der Brite ein wichtiges Kapitel Punk-Geschichte. Foto: Samir Hussein/Getty Images
  • Die Buzzcocks waren eine der einflussreichsten Punk-Bands ihrer Zeit. Foto: Cooking Vinyl
  • 1989 feierten die Buzzcocks Reunion. Offiziell war die Band um Steve Diggle (links) und Pete Shelley bis zuletzt aktiv. Foto: Chris Jackson/Getty Images

Es gibt wenige "Best of"-Platten, die es in die Kritkerlisten der wichtigsten Alben aller Zeiten schaffen. "Singles Going Steady", von den Buzzcocks 1979 veröffentlicht, darf aber eigentlich in keinem Pop-Kanon fehlen. "Orgasm Addict", "What Do I Get?" und natürlich "Ever Fallen in Love (With Someone You Shouldn't've)": Ende der 70er-Jahre schüttelte die Band aus Bolton einen frivolen Smash-Hit nach dem anderen aus dem Ärmel. Im schnodderigen Punk-Gewand jener Ära. Zugleich aber mit der melodiösen Feinmotorik großer Pop-Acts.

Jetzt ist der Frontmann, Gitarrist und Songwriter der genialischen Gruppe aus dem Nordwesten Englands verstorben. Wie zunächst die BBC berichtete, starb Pete Shelley mit 63 Jahren an einer Herzattacke. Er sei einer der "einflussreichsten und profiliertesten Songschreiber Großbritanniens" gewesen, bestätigte die Band den Tod des Musikers in einer Kurzmitteilung auf Twitter.

Pete Shelley, der bürgerlich Peter Campbell McNeish, hieß, blickte auf eine über 40 Jahre währende Karriere zurück. Mit seinem Studienfreund Howard Devoto gründete er die Buzzcocks 1976. Die Gruppe debütierte als Vorband der seinerzeit bahnbrechend erfolgreichen Sex Pistols. Die Buzzcocks lösten sich 1981 nach nur drei Studioalben auf und feierten 1989 ihre Reunion. Auch als Solo-Künstler war Pete Shelley aktiv. Er lebte zuletzt in Estland, wo er Medienberichten zufolge mutmaßlich auch starb.

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