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Regisseur staunt über Vorwürfe

Der Filmemacher Abel Ferrara äußert Unverständnis über Dominique Strauss-Kahn. Der frühere IWF-Chef will gegen „Welcome to New York“ vorgehen.

Abel Ferrara führte Regie in „Welcome to New York“. Dominique Strauss-Kahn will gegen die Verfilmung seiner Sexaffäre in New York vorgehen. Foto: Claudio Onorati, epa

Cannes.Der Filmemacher Abel Ferrara (62) kann die Reaktion des ehemaligen IWF-Chefs Dominique Strauss-Kahn, der ihn wegen des Skandalfilms „Welcome to New York“ verklagen will, nicht nachvollziehen. „Ich bin Künstler. Ich reagiere auf Ereignisse, ich reagiere auf Dinge, die ich sehe und fühle“, sagte Ferrara in Cannes der Deutschen Presse-Agentur dpa. Der Anwalt des 65-jährigen Strauss-Kahn hatte am Montag eine Verleumdungsklage angekündigt, weil der Film alte Vergewaltigungsvorwürfe gegen den französischen Politiker aufgreife. Eine solche Reaktion könne er nicht verstehen, sagte Ferrara.

In dem Film, der am Rande des Festivals in Frankreich Weltpremiere feierte, greift Ferrara eine Sexaffäre des früheren Chefs des Internationalen Währungsfonds (IWF) auf. Die US-Polizei hatte Strauss-Kahn 2011 wegen versuchter Vergewaltigung eines Zimmermädchens in New York verhaftet. Strauss-Kahn bestritt den Vorwurf, der Streit wurde mit einer außergerichtliche Einigung beigelegt. (dpa)

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