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Jonas Kaufmann – Opernstar ohne Allüren

3000 Menschen erlebten den gefragten Tenor im Hof von St. Emmeram. Nach seinem Auftritt kam er ins Festspielrestaurant.

Jonas Kaufmann und seine Lebensgefährtin Christiane Lutz nach der Operngala im Festspielrestaurant „David und Goliath“.
Jonas Kaufmann und seine Lebensgefährtin Christiane Lutz nach der Operngala im Festspielrestaurant „David und Goliath“. Foto: altrofoto.de

Regensburg.Jonas Kaufmann bezauberte bei seinem Gala-Abend am Sonntag im Hof von St. Emmeram. Mehr als 3000 Menschen erlebten den gefragtesten Tenor der Welt bei den Schlossfestspielen. Das Publikum tobte und entließ den Star erst nach vier Zugaben  – nachdem er sich sehr charmant verabschiedet hatte mit: „Frag nicht, warum ich gehe“.

Bereits seit Monaten war die Kaufmann-Gala restlos ausverkauft. Der Sänger präsentierte ein exklusiv für Regensburg zusammengestelltes Programm, eine ungewöhnliche Kombination mit Stücken aus seinem Bestseller-Album „Nessun dorma“ mit Arien von Puccini (2014) und mit Hits der 1920er und 1930er Jahre, etwa von Robert Stolz, aus seiner CD „Du bist die Welt für mich“ (2015), ausgezeichnet mit einem Echo Klassik.

Vor der Kamera von Schlossfestspiele-TV erzählte der Sänger, der Tenorschlager liebt, Hintergründe zu dem Programm, das perfekt zum Ambiente eines sommerlichen Abends unter freiem Himmel passte – und außerdem die Stimme des Stars schonte.

Kindermusical und Gala-Abend: Das war der dritte Tag der Schlossfestspiele. Wir haben die schönsten Eindrücke in einem Video festgehalten:

Kindermusical und Gala-Abend: Das war der dritte Tag.

Kaufmannn erlebte 2016 gesundheitlich ein Auf und Ab, sagte zuletzt in Baden-Baden Auftritte ab. Hintergrund waren unterschiedliche kleinere Malaisen, eine Allergie etwa, sagte er im Interview von Schlossfestspiele-TV. Bei der Regensburger Gala präsentierte er sich, mit kleinen Abstrichen, in glänzender Verfassung. Das Publikum war hingerissen, verzaubert, klatschte hemmungslos, auch während der Stücke, und belagerte den Weltstar nach seinem Auftritt, mit der Bitte um ein Autogramm.

Es dauerte lange, bis Kaufmann sich zum Festspielrestaurant „durchgeschrieben“ hatte. Mit seiner Liebsten Christiane Lutz saß der Stargast dann noch bis spät in die Nacht am Tisch von Gloria von Thurn und Taxis. Die Opernregisseurin, die aus Wiesbaden stammt, lebt in Wien.

Den exklusivsten Platz bei der Gala hatte übrigens nicht die Fürstin, sondern hatten Alexander Flick (Sohn von Mick Flick), seine Freundin und Glorias Nichte Carlotta Hipp: Sie hörten sich Jonas Kaufmann vom privaten Balkon über dem Schlosshof aus an. Die Ouvertüre vom Schostakowitsch beim Auftakt der Gala dirigierten die Drei ausgelassen mit. (el)

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