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Lebenslänglich für den „Rosenmörder“

Urteil im „Rosenmord“-Prozess: Wegen heimtückischen Mordes verurteilte das Regensburger Schwurgericht am Mittwoch den 43-jährigen Leonhard B. aus Siegenburg im Landkreis Kelheim zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe. Das Schwurgericht erachtete den „Rosenmörder“ für überführt, 2004 seine Geliebte, die Prostituierte Sylvia J. (41), in ihrem Bett erdrosselt zu haben.

Der Mann hatte mit der Frau vor der Tat Streit gehabt und war später in ihre Wohnung zurückgekommen, um sein Opfer umzubringen. Anschließend hatte er die Leiche auf dem Bett mit roten Rosen aufgebahrt. Danach versuchte er, sich in seinem Auto mit Abgasen das Leben zu nehmen.

Von Prozessbeginn bis zu seinem Schlusswort hatte der Mann beteuert, dass er die Frau schon tot aufgefunden hätte. „Warum hätte ich sie umbringen sollen? Mehr als alles auf der Welt habe ich sie geliebt“, sagte Leonhard B.

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