Gemeinderat tagte
Der Seepark in Arrach hat nun ein Wassertretbecken mit Reflexzone

13.06.2023 | Stand 14.09.2023, 23:25 Uhr |
Die Gemeinde Arrach signalisierte Zustimmung zur Bauleitplanung der Nachbargemeinde Hohenwarth für das Sondergebiet Campingplatz Hohenwarth. Foto: Regina Pfeffer −Foto: Regina Pfeffer

Arrach. Als Vertreter für die Juni-Gemeinderatssitzung im Sitzungssaal des Rathauses hieß 2. Bürgermeister Hans Sperl ein überschaubares Gremium von elf Gemeinderatsmitgliedern im Sitzungssaal des Rathauses in Haibühl willkommen.

Ohne Gegenstimme durchgewunken wurde der Antrag eines Bauwerbers auf Errichtung einer Mehrfachgarage in der Wegenfelder Straße 39 in Haibühl. Das Vorhaben weicht hinsichtlich der Dachneigung (Satteldach mit 22 Grad), der Traufhöhe (3,21 Meter an der Einfahrtseite) und Errichtung außerhalb der Baugrenzen von den Festsetzungen des Bebauungsplanes ab, berührt jedoch nicht die Grundzüge der Planung, so dass das gemeindliche Einvernehmen erteilt wurde.

Keine Einwände hatte die Gemeinde gegen die 36. Änderung des Landschafts- und Flächennutzungsplanes der Stadt Bad Kötzting für den Bereich „Pfingstreiterstraße-West“ sowie die Bauleitplanung der Gemeinde Hohenwarth bezüglich der Aufstellung des Bebauungsplanes „SO Campingplatz Hohenwarth“. Ziel der Planung ist es, durch einen vorhabensbezogenen Bebauungsplan eine geordnete bauliche Weiterentwicklung der Fläche (Ermöglichung von Tiny-Häusern und Chalets) zu erreichen.

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Der stellvertretende Bürgermeister und der Gemeinderat sahen dies als positive Steigerung des touristischen Angebotes der Region und signalisierten ihre Zustimmung.

In der Mai-Sitzung wurde die Beschaffung eines elektronischen Zeiterfassungssystems beschlossen, mit dem zum einen die Arbeits- und Pausenzeiten und Fehlzeiten einfach und unkompliziert erfasst und zudem auch Urlaubsanträge im Rahmen eines digitalen Workflows gestellt werden können. Der Auftrag hierfür wurde an die Firma Aida Orga Nürnberg GmbH vergeben.

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Das vom ILE Aktionsbündnis Künisches Gebirge geförderte Projekt „Errichtung eines Wassertretbeckens mit Reflexzone im Seepark Arrach“ wurde Ende Mai von der Firma Beringer zusammen mit dem Bauhof errichtet und kann bereits genutzt werden. Bei der Umsetzung wurde auf Verwendung von Naturmaterialien geachtet.

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Die Gemeinden sind verpflichtet, die Gebühren und Beiträge, welche für die kostenrechnenden Einrichtungen von Nutzern abgerechnet werden, in regelmäßigen Abständen neu zu kalkulieren. Betroffen sind in Arrach die Wasserversorgung und der Friedhof. Aus Gründen der Komplexität und Rechtssicherheit wurden diese Berechnungen an die Firma Kommunalberatung Hurzlmeier GmbH aus Straubing vergeben. Weiter teilte Bürgermeister Sperl mit, dass am Samstag, 1. Juli um 19 Uhr eine Motorrad-Gedächtnis-Sternfahrt ab dem Parkplatz der Hohenbogen-Bahn in Neukirchen beim Hl. Blut stattfindet. Die Strecke führt auch durch die Ortsteile Ottenzell und Haibühl. Der Veranstalter (BMC-Motorradclub Neukirchen b. Hl. Blut) rechnet mit tund 250 Teilnehmern.

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Erneuert wurde die Ruhebank am Wanderweg Stadlern nach Kummersdorf. Grund für das notwendig gewordene Abkochen des Trinkwassers im Gemeindebereich Kummersdorf ist augenscheinlich eine nicht genutzte Wohnung im Feriendorf Hoher Bogen.

Rudi Lohberger wies auf verwilderte Stauden im Bereich des Spielplatzes Wegenfelder Straße und einen störenden Ast über der Fahrbahn im Bereich Eiblhöhe hin. Diese sollen, laut Bürgermeister-Stellvertreter, im Herbst beseitigt werden. Xaver Eckl berichtete von starkem Graswuchs im Straßengraben an der Kreuzung Eckstraße/Lamer Straße, welcher eine Sichtbehinderung für den Verkehr darstellt (Rücksprache mit der Straßenmeisterei).

Matthias Aschenbrenner monierte die Lagerung von Baustoffen und wuchernde Stauden im Bereich des Bahnübergangs Kummersdorf. Da dies eine Sichtbeeinträchtigung für den Verkehr darstellt, soll Rücksprache mit dem Grundstücksbesitzer und der Bahn gehalten werden.

krp