Gute Resonanz
Sportfest der Begegnung in Cham: „Jeder darf so sein, wie er ist“

16.06.2023 | Stand 14.09.2023, 23:10 Uhr

Menschen mit und ohne Behinderung feierten gemeinsam im Stadion Cham. Foto: Benjamin Riehl

Beim Sportfest der Begegnung im Stadion an der Further Straße in Cham war der Andrang groß. Hunderte Besucher feierten das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung.

Gerade am Vormittag war Fest der Begegnung gut besucht: Circa 500 Schüler nahmen am Fest und den vielen Angeboten teil. Tamara Kager, Leiterin der Offenen Behindertenarbeit und der Koordinierungsstelle sagte, sie sei sehr zufrieden. Man wolle ein Bewusstsein schaffen und das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung fördern. Dass gerade so viele Kinder und Jugendliche da waren, freut sie. Denn die sind die Erwachsenen von morgen. Zudem seien Kinder noch recht unvoreingenommen und hätten keine Berührungsängste wie sie vielleicht Erwachsene haben, wenn es um das Thema Behinderung und Inklusion geht.

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Für das Fest konnten zahlreiche Unterstützer gewonnen werden, etwa der Rotary Club Cham, die Mühlbauer AG, die Firma Ludwig Schierer, der TV Kötzting, der ASV Cham, die Sparkasse Cham und die Stadt Cham. Allein 70 Ehrenamtliche haben bei den sportlichen Aktivitäten geholfen, von den Läufen, bei denen gemischte Staffeln antreten konnten, über den Mini-Speer-Wurf und dem Weitsprung zu den vielen Spielstationen wie dem Lebendkicker.

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Um den Wettkampf-Charakter ging es dagegen nur bei den Läufen. „Für die meisten war das dabei sein im Vordergrund“, sagt Kager. Man wollte ein schönes Miteinander mit Menschen mit Behinderung und das sei auch gelungen. Schirmherr Landrat Franz Löffler sagte, wie wichtig solche Aktionen wie das Fest der Begegnung sind, denn sie zeigten: „Jeder darf sein, wie er ist. “ Er betonte, wie wichtig es sei, Barrieren abzubauen, und dass sich oft zeige, dass das gar nicht so leicht sei. Umso wichtiger seien solche Veranstaltungen wie das Sportfest der Begegnung, wo alle zusammenkommen können, egal woher.

Chams Bürgermeister Martin Stoiber bedankte sich auch bei allen Unterstützern für die gelungene Veranstaltung. Die Stadt stehe gerne wieder für ein Fest der Begegnung bereit.