Kirchliche Hochzeit
Langes Spalier: Lena und Matthias Amann schlossen in Chamerau den Bund der Ehe

07.06.2024 | Stand 07.06.2024, 19:00 Uhr |

Die Feuerwehr Niederrunding beglückwünschte das Brautpaar als erste aus dem Spalier und überreichte Blumen und eine Statue des Heiligen Florian. Foto: Heidi Meier

Soviel es auch regnete am vergangenen Samstag - die gute Laune ließen sich Lena und Matthias Amann an ihrem wichtigsten Tag im Leben nicht verderben.

Schließlich heißt es ja auch „Regen bringt Segen“. Diesen erbaten die Lehramtsanwärterin und der Notfallsanitäter in der Chamerauer Pfarrkirche St. Peter und Paul für ihre Liebe. Vor Pfarrer Kilian Limbrunner versprachen sie sich die Treue, ein Leben lang in guten wie in schlechten Zeiten.

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Das Jawort am Standesamt hatten sich Lena und Matthias Amann bereits im März 2019 gegeben. Die kirchliche Trauung musste wegen Corona immer weiter verschoben werden. Umso mehr freuten sich auch die Hochzeitsgäste mit dem Paar, als diese als Frischvermählte dann aus dem Kirchenportal schritten. Braut und Bräutigam wurden von einem langen Spalier überrascht, dass sich aus Kollegen des BRK, der KLJB Chamerau und den Seminarkollegen von Lena zusammensetzte. Auch die Feuerwehr Niederrunding ließ es sich nicht nehmen, den beiden ihre guten Wünsche für das gemeinsame Leben zu überbringen.

Brautpaar musste Verband durchschneiden

Der Heilige Florian gilt als Schutzpatron der Feuerwehrleute und soll Haus und Bewohner vor Schaden bewahren, darum überreichte Vorsitzender Dennis Ertl namens des Vereins eine Statue des Heiligen sowie Blumen. Bei den Kollegen des BRK musste das Brautpaar dann einen Verband durchschneiden, bevor es standesgemäß in einem Morris Oldtimer, Baujahr 1932, weiter zum Gutshof Schmidt nach Simpering ging. Bei der weltlichen Hochzeit wurde auf das Glück von Lena und Matthias angestoßen und Die Stoabeißer trugen musikalisch zur großartigen Stimmung bei.

Die Freunde von der Feuerwehr hatten es im Laufe des Nachmittags dann auf den Brautstrauß abgesehen und waren tatsächlich erfolgreich. Dieser musste dann vom Hochzeitspaar nach alter Tradition ausgelöst werden.