Furth im Wald
Mann zeigt Bundespolizisten bei Kontrolle im Zug den Führerschein seines Freundes

22.02.2024 | Stand 22.02.2024, 11:26 Uhr

Die Polizei hat auf Höhe Furth im Wald einen Mann kontrolliert. Foto: Martin Schutt/dpa

Ein Mongole (36) hat am Montag bei einer Grenzkontrolle in einem grenzüberschreitenden Zug auf Höhe Furth im Wald den Führerschein seines Freundes vorgezeigt, berichtet die Bundespolizeiinspektion Waldmünchen. Die Beamten kamen dem Mann beim Abgleich der Fingerabdrücke auf die Schliche.


Gegen 12.30 Uhr hatte eine Bundespolizeistreife den Mann kontrolliert. Der 36-Jährige wies sich mit einem gültigen tschechischen Führerschein aus, konnte aber keinerlei gültige Grenzübertrittsdokumente vorlegen.

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Bei der Durchsuchung des Gepäcks fanden die Beamten einen gültigen mongolischen Reisepass, der aber auf eine andere Person ausgestellt war. Ein Abgleich der Fingerabdrücke mit dem polizeilichen Informationssystem ergab, dass der Mann der Inhaber des mongolischen Reisepasses war. Der 36-Jährige räumte ein, dass er keinen für die Einreise nach Deutschland erforderlichen Aufenthaltstitel besitzt. Deshalb hatte er sich von einem Bekannten in Tschechien dessen Führerschein ausgeliehen. Eigenen Angaben zufolge wollte der Mann nach Frankfurt am Main reisen.

Das Bundespolizeirevier Furth im Wald ermittelt wegen Missbrauchs von Ausweispapieren, unerlaubter Einreise und falscher Namensangabe. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wiesen die Beamten den Mongolen zurück nach Tschechien.