Landkreis Cham
Notfallversorgung: An der B20 in Weiding entsteht ein neuer Stellplatz für Rettungswagen

19.09.2023 | Stand 19.09.2023, 16:39 Uhr

Die Notfallversorgung im Landkreis Cham soll gestärkt werden. Foto: Bastian Schreiner

Gute Nachrichten für die medizinische Notfallversorgung im Landkreis Cham: Neben der Bereitstellung eines neuen flexiblen Rettungswagens in Falkenstein wird die Bereitschaftszeit des Stellplatzes im Lamer Winkel massiv erweitert. Zudem wurden die Weichen für einen neuen Stellplatz gestellt, der in der Gemeinde Weiding mit verkehrsgünstiger Anbindung an die B20 entstehen soll.



„Die B20 gehört zu den meistbefahrenen Straßen in unserem Landkreis und ist leider auch ein Schwerpunkt für Verkehrsunfälle. Der zusätzliche Standort in Weiding ist daher sehr günstig gelegen. Damit steigern wir die Qualität der Erstversorgung auf sehr bedeutsame Weise und leisten einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit der Menschen in unserer Region“, begrüßt Landrat Franz Löffler das Ergebnis der jüngsten Verbandsversammlung des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Regensburg.

Zusätzlicher Rettungswagen in Falkenstein



Neben dem Versorgungsbereich im Raum Weiding wird künftig auch der Bereich Roding gestärkt. Ab 1. Januar 2024 soll ein zusätzlicher Rettungswagen in Falkenstein zum Einsatz kommen. Sobald ein Rettungswagen der umliegenden Rettungsdienststandorte zu einem Einsatz ausrückt, wird das Gebiet zwischen Roding, Cham und Wörth durch diesen flexibel einsetzbaren Rettungswagen, einem sogenannten Flexi-RTW, abgesichert. „Damit schließen wir eine wichtige Versorgungslücke und gewährleisten die bestmögliche Erstversorgung im Raum Falkenstein“, begrüßt der Landrat das Konzept. Vorgehalten werden soll der Rettungswagen von Montag bis Sonntag zwischen 8 und 20 Uhr. Die Vergabe ist bereits erfolgt.

Verstärkung auch im Lamer Winkel



Ergänzend dazu wird die Notfallversorgung durch die Rettungswache im Lamer Winkel mit einem Plus von 20 Wochenstunden gestärkt. Die Bereitschaftszeiten werden wochentags auf den Zeitraum von 6 bis 24 Uhr ausgeweitet. An den Wochenenden wird die Wache rund um die Uhr besetzt sein. Um eine schnelle Anbindung an den Standort Bad Kötzting sowie auch nach Arnbruck (Hilfsfrist von zwölf Minuten) zu sichern, muss der Standort der Rettungswache von Lam nach Arrach verlagert werden. Eine deutliche Verbesserung für den Osten des Landkreises, von der die Menschen in allen umliegenden Regionen profitieren, so Löffler. Die Ausweitung der Bereitschaftszeit soll zum 1. Januar 2024 erfolgen. Die Verlagerung des Standorts nach Arrach wird voraussichtlich 2025 umgesetzt.