Gemeinderat tagte
Rimbacher diskutierten über den Bau einer Hackschnitzel-Heizanlage

28.01.2024 | Stand 28.01.2024, 15:00 Uhr
Heinz Pletl

Der Bürgermeister wies auf die Fotobox in der Gemeindeverwaltung hin. Derzeit sei die Resonanz zu gering. Foto: Heinz Pletl

Bürgermeister Heinz Niedermayer hieß alle Gemeinderäte sowie Geschäftsstellenleiterin Sarah Schmidt zur ersten Gemeinderatssitzung im neuen Jahr willkomen. Er wünschte sich eine gute Kooperation wie in der vergangenen Zeit.

Zunächst behandelte das Gremium einige Bauanträge. Der Antrag auf isolierte Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes in der Gemarkung Thenried, Lehmgrubenweg 6, rief einige Diskussionen hervor. Der Rat sprach darüber, dass die Abstände zur Straße und zu den Nachbargrundstücken einzuhalten sind. Die Räte legten fest, dass zur Straße hin ein Abstand von 40 cm gewährleistet sein muss, zu den Nachbargrundstücken ein Abstand von einem Meter. Mit einer Gegenstimme genehmigte der Gemeinderat das Vorhaben.

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Dem Antrag auf Nutzungsänderung der bestehenden Werk-, Sanitär- und Nebenräume zu einer Kinderkrippe Gemarkung Rimbach, Hohenbogenstraße 9, stimmte das Gremium zu. Bürgermeister Heinz Niedermayer stellte hierzu den Plan näher vor.

Der Antrag auf Neubau eines Einfamilienhauses mit Einliegerwohnung und Doppelgarage in der Gemarkung Zenching, Zettisch, fand keine Zustimmung. Nach Abwägung aller Fakten ist dieses Vorhaben im Außenbereich unzulässig und nicht genehmigungsfähig. Bürgermeister Niedermayer schlug vor, mit dem Bauherrn gemeinsam nach einer vernünftigen Lösung zu suchen und für das betroffene Gebiet eine Ortsabrundungssatzung anzugehen. Der Bauherr sollte die Gestaltung des Gebäudes nochmals überdenken, außerdem muss eine Zufahrtsregelung besprochen werden. Wie Niedermayer sagte, seien noch zu viele Punkte zu regeln, um eine Zustimmung geben zu können.

Plätze für die Hackschnitzelheizung werden ausgelotet

Der Bürgermeister brachte im nächsten Punkt den Bau einer Hackschnitzelheizung für die Gemeinde Rimbach zur Sprache. Viele Meinungen hierzu waren von den Räten zu hören, es schloss sich eine rege Diskussion an. Auf einer Klausursitzung will man nun die möglichen Plätze für dieses Vorhaben ausloten und eine Bauvoranfrage bei den verantwortlichen Behörden stellen. Mit zwei Gegenstimmen befürwortete das Gemeindegremium die Bauvoranfrage.

Zum Schluss informierte das Gemeindeoberhaupt darüber, dass die Gemeinde Rimbach in diesem Jahr mit einer Schlüsselzuweisung in Höhe von rund 700.000 Euro rechnen kann.

Für die aufgestellte Fotobox eines Anbieters sollte mehr Werbung gemacht werden, sonst wird sie wieder abgebaut, da die Resonanz momentan zu gering ist.

Abschließend teilte Niedermayer mit, dass die Klausurtagung am 17. Februar ab 9 Uhr im Sitzungssaal der Gemeinde stattfindet.

khp