Ermittlungen nach Grenzkontrollen
Teleskopschlagstock und CO2-Druckpistole: Polizei findet bei Furth im Wald mehrere Waffen

26.02.2024 | Stand 26.02.2024, 13:13 Uhr

Diese CO2-Druckgas-Waffe stellten die Bundespolizisten bei Furth im Wald sicher. − Foto: Bundespolizei

Im Rahmen der Grenzkontrollen am Grenzübergang Furth im Wald (Lkr. Cham) haben Bundespolizisten am Wochenende insgesamt sieben Waffen sichergestellt. Die Polizei ermittelt gegen mehrere Männer.



Wie die Bundespolizei am Montag berichtet, haben die Beamten am Freitag gegen 22.15 Uhr am Grenzübergang Furth im Wald zunächst ein Auto mit tschechischer Zulassung kontrolliert. Der 42 Jahre alte tschechische Fahrer rückte bei der Kontrolle freiwillig ein Springmesser heraus. Bei der Durchsuchung des Wagens entdeckten die Beamten ein weiteres Springmesser und zwei Einhandmesser. Bei Springmessern handelt es sich laut Polizei um verbotene Waffen. Das Führen von Einhandmessern in der Öffentlichkeit ist ebenfalls nicht erlaubt.

Mit Waffe, aber ohne Waffenschein

Einen Tag später kontrollierten die Bundespolizisten gegen 16.30 Uhr einen 53-jährigen Deutschen am Grenzübergang Furth im Wald. Dabei fanden die Beamten eine CO2-Druckgas-Waffe in einer schwarzen Plastiktüte im Kofferraum des Fahrzeugs. Den dafür erforderlichen Waffenschein konnte der 53-Jährige nicht vorlegen.

Am Sonntag fanden die Bundespolizisten gegen 13:30 Uhr einen Teleskopschlagstock bei einem 23-jährigen Polen. In der Nacht gegen 22.15 Uhr entdeckten die Beamten im Ablagefach der Fahrertür im Auto eines 39-jährigen Polen ein Einhandmesser. Auch Teleskopschlagstöcke und Einhandmesser dürfen in der Öffentlichkeit nicht geführt werden.

Ermittlungen laufen

Die Bundespolizisten stellten alle Waffen sicher und ermitteln in allen Fällen wegen Verstößen gegen das Waffengesetz. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen gestatteten die Beamten den Männern jeweils die Weiterreise.

− nm