Neue Firmen
Von Energie bis Sicherheit: Vier neue Gründer bereichern das IGZ in Furth im Wald

07.12.2023 | Stand 07.12.2023, 19:33 Uhr

Landrat Franz Löffler hieß die neuen Gründer am IGZ Furth im Wald willkommen. Fotos: Josef Fischer

Im Gründerzentrum Furth im Wald hat es Nachwuchs gegeben. Zusammen mit weiteren Mitgesellschaftern der Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Landkreis Cham stellte Landrat Franz Löffler vier neue Gründer vor.

Eingangs der Vorstellung bemerkte Landrat Franz Löffler: „Gründer tragen neben den bestehenden Unternehmen einen bedeutenden Anteil zur starken Wirtschaftsstruktur im Landkreis Cham bei und erreichen mit ihren neuartigen und einfallsreichen Angeboten und Dienstleistungen viele Anliegen der Bürger“. Die Gründerzentren seien die ideale Anlaufstelle für junge Unternehmen und ihre Ideen. Seit 1996 hätten bereits 76 Unternehmen ihre Ideen in den IGZ-Räumen verwirklichen können. Mittlerweile hätten diese auch fast 1000 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Respekt für Gründer

Der Landkreis nehme Neugründungen sehr ernst und man zolle den Gründern allen Respekt. Damit sich die jungen Unternehmer auf ihre Produkte konzentrieren können, stelle man die Räume in den IGZ zur Verfügung.

Sandro Bauer, Bürgermeister von Furth im Wald, bezeichnete es als enorm was hier gegründet wurde. Er wünschte den neuen Unternehmern viel Erfolg und viele motivierte Arbeitskräfte.

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Als erstes Unternehmen stellte Annika Bosek ihre Firma Essen GEHT vor. Die Diätassistentin mit staatlichem Examen und zurzeit in Ausbildung zur tiefenpsychologischen Beraterin ist im Juli in das IGZ eingezogen. In ihren Räumen stellte sie, die zurzeit noch an der Heiligenfeldklinik in Waldmünchen arbeitet, auch die Biowaage vor. Mittels derer könne man diverse Körperwerte ermitteln. Ihr Hauptgebiet sind „Essstörungen“. Mittlerweile habe sie sogar schon Beratungen an Schulen durchgeführt. Ab 1. Februar arbeite sie Vollzeit in ihrer Firma und jeder, egal ob Privatperson oder Firma, könne ihre Hilfe in Anspruch nehmen.

Die BEE GmbH mit Geschäftsführer Martin Beutl ist seit 1. August 2023 im IGZ Furth im Wald. In seiner Präsentation wies er darauf hin, dass seine Firma 2018 in Heidelberg gegründet wurde. Sie befasse sich mit dem Thema „Energiewende“. Kooperationen bestehen unter anderem mit der Technischen Hochschule Deggendorf. Mit dieser erforsche man die Elektromobilität. Ziel sei, dass die Regionen ihre Unabhängigkeit bei der Energieversorgung erreichen. Interessant sei auch die Zusammenarbeit im Rahmen der Bayerischen Strategie „Wasserstoffregion Landkreis Cham“. Sein Unternehmen könne Kommunen und Bürger in Sachen „Energiewende“ begleiten und Aufklärungsarbeit leisten.

Die dritte neue Firma ist MB Change & Security Management von Manuela Behmeta. Die Geschäfte nimmt sie, die die erste Frau bei den Gebirgsjägern in Bad Reichenhall war, am 1. Januar im IGZ auf. Sie habe den Sicherheitsbereich von der Pike auf erlernt. Kernleistungen seien Sicherheitsdienstleistungen, konzeptionelle Beratung und Begleitung von Sicherheitslösungen bei Projekten sowie Dozentenleistungen im Bereich berufliche Aus- und Weiter-bildung Gewaltprävention sowie Mitarbeiterschulungen für Unternehmen. Ihr Motto lautet: „Qualität schafft gemeinsame Zukunft!“ Sie arbeite auch mit KI und so suche sie Kooperationspartner auch außerhalb Deutschlands, zum Beispiel in Tschechien.

Tereza Fischer stellte ihre Firma „Alltagshelfer“ per Videobotschaft vor. Mit ihrem Unternehmen, das im November gegründet wurde, ist sie in der Seniorenbetreuung und Alltagsbegleitung tätig. Die Alltagshelfer würden sich durch ihre Vielseitigkeit auszeichnen.

Haushaltshilfe bis Haustier

Ihre Leistungen richten sich an ältere und hilfsbedürftige Menschen, deren Anspruch über die reine Pflegeleistung hinausgeht. Ihr Motto lautet: „Für alle, die mehr vom Leben wollen“. Und so bietet sie Haushaltshilfe, soziale Betreuung, Ausflüge, Begleitung, Botengänge und Haustierpflege an.

xfi