Das Saisonziel im Blick
Judo-Damen des TSV Abensberg behalten auswärts die Nerven und streben dem Titelgewinn entgegen

14.06.2024 | Stand 14.06.2024, 11:15 Uhr |

Doppelsieg: Viona Scharping, Solveig Bruderhofer, Christina Fischer, Trainer Peter Dremow, Vanessa Geretzki, Sarah Geretzki und Laura Luber (v. l.) freuten sich über die Erfolge gegen TV Elsenfeld und SC Gröbenzell. Foto: Solveig Bruderhofer

Mit den beiden Siegen gegen SC Gröbenzell und TSV Elsenfeld unterstrichen die Judo-Damen des TSV Abensberg ihre Meisterambitionen in der Landesliga.

Die Kämpfe in der Halle des TSV Elsendorf waren allerdings keine Selbstläufer, da die Baboninnen lediglich sechs Sportlerinnen gegen die Herausforderer aus Unterfranken und Oberbayern ins Rennen schickten - und daher jeweils vier Punkte kampflos an die Gegnerinnen abgaben. „Aufgrund von Terminüberschneidungen und aus weiteren Gründen sahen sich die Verantwortlichen erneut gezwungen, auf eine ganze Reihe an Kämpferinnen verzichten“, so Trainer Peter Dremow.

Mit Kampfgeist zum Erfolg

An den Ambitionen ließ das Team allerdings keine Zweifel aufkommen: „Die jungen Damen zeigten jedoch ihre qualitative Stärke und kämpften mit einem enormen Kampfgeist beherzt um jeden Punkt.“

Im ersten Durchgang gegen Gröbenzell musste der TSV in den Gewichtsklassen bis 70 Kilogramm und über 70 Kilogramm jeweils einen Punkt unbesetzt abgeben. Auch einer der beiden Punkte der doppelt besetzten Gewichtsklasse bis 63 kg ging an die Mannschaft aus Oberbayern. Dennoch ging der TSV Abensberg mit den Siegen von Solveig Bruderhofer (bis 70 kg), Christina Fischer (bis 52 kg), Vanessa Geretzki (bis 63 kg), Sarah Geretzki (bis 57 kg) und Laura Luber (bis 57 kg) zur Halbzeit mit 5:3 in Führung. In der Rückrunde tüteten Viona Scharping (bis 70 kg), Solveig Bruderhofer (bis 63 kg), Laura Luber (bis 57 kg) und Sarah Geretzki (bis 57 kg) den 9:7-Sieg für Abensberg ein.

Elsenfeld verlangt den Abensbergerinnen alles ab

Im zweiten Kampf präsentierte sich die Gastgeberinnen des TSV Elsenfeld in Bestbesetzung. Erneut schenkte Abensberg zwei Gewichtsklassen unbesetzt ab, erkämpfte sich aber ein 4:4 Unentschieden im ersten Durchgang. „Nachdem die ersten drei Punkte im zweiten Durchgang an die Gastgeber gingen, galt es die Nerven zu behalten, aber die Mädels hielten dem Druck stand“, so Dremow. Laura Luber (-52 kg), Vanessa Geretzki (-63 kg), Solveig Bruderhofer (-63 kg), Sarah Geretzki (-57 kg) und Christina Fischer (-52 kg) punkteten fünfmal in Folge und fuhren den zweiten 9:7-Sieg ein.

Nach drei Kampftagen und sechs Begegnungen führen die Baboninnen die Landesliga mit zwölf Zählern an. Mit einem Sieg am letzten Kampftag (7. Juli) ist der Titelgewinn perfekt. Die Abensbergerinnen treffen auswärts auf den Rangsiebten 1. FC Schwarzenfeld (4 Punkte) und den zweitplatzierten SF Friedberg (9 Punkte).