Am Schauerholz
Barrierefrei in Postbauer-Heng Wohnen von Pflegestufe 0 bis 5

10.07.2024 | Stand 10.07.2024, 10:25 Uhr |
Josef Wittmann

Den Ehrengästen um Landrat Willibald Gailler und Pfarrer Markus Fiedler (Mi.) kam nach dem Richtspruch von Zimmerermeister Lothar Weber die schöne Aufgabe zu, die symbolischen letzten Nägel in einen Balken zu hämmern. Foto: Josef Wittmann

Zweierlei freute Landrat Willibald Gailler beim Richtfest für das Betreute und Barrierefreie Wohnen am Schauerholz in Postbauer-Heng besonders: Zum einen hatte die „Hauskapelle Führmann“ der Baufirma Erl sein Lieblingslied vom „Land, dem ich die Treue halte, weil du so schön bist“ angestimmt.

Zum anderen passe Erl aus Deggendorf als Familienunternehmen gut zu seinem Landkreis und was da in kurzer Zeit entstanden sei, könne sich sehen lassen. Auch die schiere Größe überzeuge, denn die viergeschossigen Baukörper am Schauerholz sind auch für das 8000 Einwohner große Postbauer-Heng etwas ganz Neues.

Und Bürgermeister Horst Kratzer ergänzte, dass gleich nebenan auf dem noch unbebauten Rest des früheren C-Platzes des SV Postbauer schon wieder eine Erl-Baugrube ausgehoben werde. Dort soll nämlich das neue „Betreute Wohnen plus“ entstehen, in dem nach dem Rezept von Gesundheitsminister Lauterbach künftig dauerhaftes Leben von „Betreuungsstufe Null bis Fünf“ in vertrauter Umgebung möglich sein wird.

Vorstand Michael Erl freute das Lob. Schon zum Jahreswechsel sollen die ersten Bewohner in seine allesamt verkauften Wohnungen einziehen können. Wer wissen möchte, wie es sich dort wohnt, kann am Freitag (12.Juli) und Samstag (13.Juli) jeweils von 10 bis 16 Uhr an den „Vermietungstagen“ eine möblierte Musterwohnung besichtigen.

Die barrierefreien 40 Ein- bis Drei-Zimmer-Wohnungen messen 30 bis 88 Quadratmeter und haben die gleichen Finessen wie die 40 betreuten Wohnungen. Von den elektrischen Rollos bis zu den praktischen Schiebetüren. Die zusätzlich zum Kauf angebotenen Tiefgaragen- und Außenstellplätze werden für eine E-Ladestation vorgerüstet. Stufenlose Wege und Radstellplätze runden das Erscheinungsbild ab.