Wanderfalken
Die Neumarkter Falken sind jetzt online: Webcam zeigt „Lisa“ und „Zacherl“ im Münsterturm

13.03.2024 | Stand 13.03.2024, 18:03 Uhr |

In den vergangenen Wochen haben die Falken im Neumarkter Münster St Johannes gebalzt. Und sie haben Namen bekommen: „Lisa“ (vorne) und „Zacherl“. Foto: Schraml

„Der Livestream aus dem Brutkasten der Falken auf dem Münsterturm ist jetzt freigeschaltet“, freut sich Hubert Schraml vom Landesbund für Vogelschutz. Wer die Homepage www.neumarkt.lbv.de anklickt, landet direkt im Nest. Kamera 1 zeigt den Blick in den Kasten und Kamera 2 die Aussicht der Falken in Richtung Süden.

Noch liegt kein Ei im Nest. Aber das kann jederzeit passieren. „Intern“ haben die Wanderfalken, die in den vergangenen Wochen nach allen Regeln der Falkenkunst gebalzt haben, unter den Cam-Besuchern Namen bekommen.

Hier erfahren Sie alles, was es rund um das Falkenpaar im Neumarkter Münster zu wissen gibt.

Weil das Münster Johannes dem Täufer geweiht ist, läge es nahe, die potenziellen Eltern von Falkenküken nach den Eltern des Heiligen Johannes zu benennen, die Zacharias und Elisabeth hießen. Der „Terzel“ hieße dann auf gut Bayerisch „Zachi“ oder „Zacherl“ und die größere Falkendame ist die „Lisa“ oder „Lissy“. Letztere ist in diesen Tagen (und oft auch des Nachts) auffallend oft im Nest zu sehen. Nicht nur bei den Mahlzeiten, sondern auch, wie sie den einen oder anderen Stein in der hoffentlich künftigen Ei-Mulde zurechtrückt. „Zachi“ lässt sich momentan nur wenig blicken. Vielleicht genießt er die Freiheit der letzten Stunden, bevor es mit dem Nachwuchs ernst wird. Denn um die Aufzucht der Küken kümmern sich bei „Falkens“ die Eltern gemeinsam.