Bürgerschießen
Johannes Karg ist Bürgerkönig von Seubersdorf: Die Jüngsten und die Ältesten vorn dabei

03.03.2024 | Stand 03.03.2024, 17:33 Uhr
Günter Treiber

Schützenmeister Klemens Schmalzl (r.) und Dritter Bürgermeister Karl Solfrank (2.v.r.) konnten den jeweils Erstplatzierten der fünf Wettbewerbe gratulieren. Foto: Günter Treiber

Die Hubertusschützen haben mit über 140 Teilnehmern ihr traditionelles Bürgerkönigschießen veranstaltet. Dabei gab es vier weitere Wettbewerbe. Der neue Bürgerkönig heißt Johannes Karg und kommt aus den Reihen der Jungschützen ebenso wie sein Ritter zur Rechten, Michael Stiegler. Die Ritterin zur Linken ist die älteste Teilnehmerin am Wettbewerb, die 84-jährige Erika Treiber.

Schon vorher, bei der Vergabe der Sachpreise, wo sie als elfte im Mittelfeld der 25 Gewinner landete, stellte Treiber heraus: „Ihr denkt immer alle mir oiden Weiber kenna goar nix mehr“.

Bei der Siegerehrung freute sich Schützenmeister Klemens Schmalzl, dass das Bürgerkönigsschießen so viel Anklang gefunden habe. Auch Dritter Bürgermeister Karl Solfrank, der den verhinderten Bürgermeister Andreas Steiner vertrat, stimmte Schmalzl zu. Beide bedankten sich auch bei den zahlreichen Sponsoren, die die Sachpreise gestiftet haben.

Glück beim „Schachbrett“

An der Spitze der Sieger standen die sogenannten „Plattl-Schützen“, die man in Profis und Amateure aufteilte. Mit einem 37,8-Teiler lag Karl Stauner an der Spitze der „Profis“, gefolgt von Thomas Schaller (50-Teiler), Josef Koller (58,2), Melanie Kraus (63,6), Lukas Weidner (65,4) und fünf weiteren Geldpreisgewinnern. Mit einem 22,8-Teiler lag bei den Amateuren Martina Heckmann ganz vorne, gefolgt von Josef Meier (41,2), Gerhard Meyer (43,5), Martin Weidner (54,5), Christian Koller (69) und zehn weiteren Sachpreisgewinnern.

Schöne und eine große Anzahl an Sachpreisen konnten die Teilnehmer beim „Schachbrettschießen“, einem Wettbewerb, bei dem man auch etwas Glück haben musste, da man die Punktzahlen mit bloßem Auge auf der Zielscheibe nicht sehen konnte. Die höchst zu erreichende Punktzahl war 990. Mit 72 Punkten lag Maximilian Frank ganz vorne und konnte ein halbes Reh gewinnen.

Beste Mannschaft gekürt

Auf Platz zwei, mit ebenfalls 72 Punkten, aber einem geringeren Deckblatt, kam Laura Endl auf Platz zwei, gefolgt von Jürgen Lindner (69 Punkte), Andreas Karg (67), Josef Harant (66), Marianne Hotter (66) und 19 weiteren Preisträgern. Den Mannschaftswettbewerb-Pokal holte sich mit 291 Punkten SK Rapid Wien. Zweite wurde der OGV 1 mit 284 Punkten und dritte die Mannschaft Rory Gallagher mit 282 Punkten.