Schauspieler
Oberweilinger Theaterfreunde unterstützen soziale Projekte

07.02.2024 | Stand 07.02.2024, 11:09 Uhr
Wolfgang Schön

Jeweils 500 Euro als Spende übergaben die Theaterfreunde an die Feuerwehr Oberweiling zur Anschaffung eines Defibrilators und an die „SAPV – Palli Vita“ Kastl für ihren palliativmedizinischen Betreuungsdienst. Foto: Wolfgang Schön

40 Jahre werden es im kommenden Jahr, dass die Laienschauspielgruppe der Theaterfreunde Oberweiling auf der Bühne stehen. Dreh- und Angelpunkt der vereinsmäßigen Aktivitäten im Verlaufe eines Jahres sind die Vorbereitungen und die Theateraufführungen. Davon waren zuletzt sechs Aufführungen notwendig, um der hohen Nachfrage der Zuschauer nachzukommen, wie die Vorsitzende Claudia Schön bei der Jahresversammlung sagte.

Aber auch sonst bemüht man sich, durch geeignete Unternehmungen, wie dem gemeinschaftlichen Besuch bei befreundeten Theatergruppen in der Region und einer Jahresausflugsfahrt die Begeisterung und Kameradschaft untereinander zu fördern.

Dies sei Voraussetzung dafür, damit dann das Theaterspiel auch gut gelingen könne, und jeder/jede Mitwirkende mit Begeisterung dabei sei, sagt Regisseur Franz Brandl. Sein Bestreben ist es, das Laienschauspiel, und damit die Aufführungen der Weilinger Theaterspielgruppe Jahr für Jahr noch ein bisschen besser zu machen – und seien es auch nur Nuancen, wie etwa bei Licht, Ton, Technik oder auch der Bühnenausstattung. Zuletzt sei das sehr gut gelungen.

Die Aufführungen vom Vorjahr mit dem „Boaderkriag“ seien ein voller Erfolg gewesen – sämtliche Eintrittskarten habe man schon im Vorverkauf abgesetzt. Und auch für dieses Jahr ist Franz Brandl sehr optimistisch: Die „himmlisch-höllische“ Komödie „Glaub‘s oder glaub‘s ned“ verspreche ebenfalls, ein Renner zu werden.

Die Aufführungstermine sind diesmal an den ersten beiden Märzwochenenden (1., 2., 3. und 8., 9., 10.März), jeweils im Schmitt-Saal in Hollerstetten. Der Vorverkauf dafür sei bereits abgeschlossen.

Gute Tradition ist es bei den Theaterfreunden Oberweiling auch, dass aus den erzielten finanziellen Einnahmen der Aufführungen auch Zuwendungen als Spenden abgegeben werden. In diesem Jahr wird die Anschaffung der Weilinger Vereine für einen Defibrillator zum Einsatz der Lebensrettung – der Apparat soll am Feuerwehrgerätehaus in Oberweiling jederzeit greifbar angebracht werden – mit 500 Euro unterstützt. Derselbe Betrag geht an die Einrichtung der „SAPV – spezialisierte Ambulante Palliativversorgung“ Kastl, die mit ihrem spezialisierten palliativmedizinischen Pflege- und Betreuungsdienst vornehmlich die Stadt Amberg, den Landkreis Amberg-Sulzbach sowie den Bereich des Landkreises Neumarkt abdeckt.

Thomas Schmidt und Andrea Götz in der Vertretung der Pflegedienstleitung waren für die Spendenübergabe zur Jahreshauptversammlung gekommen und erläuterten ihren Aufgabenbereich, bei dem es vordergründig darum gehe, schwerst erkrankte und damit in der letzten Lebensphase befindliche Patienten und ihre Angehörigen zu Hause zu betreuen und zu versorgen. Schmidt bedankte sich für die finanzielle Unterstützung.

pws