Schule und Kunst
Peter Pan tobt über die Bühne: Theatergruppe „Lichtblick“ feiert Premiere im Gymnasium Parsberg

23.06.2024 | Stand 23.06.2024, 5:00 Uhr |
Günter Treiber

Gekonnt inszeniert und ausgeführt: Peter Pan (Annika Borowsky) kämpft mit dem Florett gegen Käptn Hook (Nina Knerr). Foto: Günter Treiber

Von Günter Treiber

Parsberg. Mit großartigem Gespür für das Wesentliche in dem Stück „Peter Pan“ haben die Mädels und Buben der Gymnasium-Theatergruppe „Lichtblick“ ihre Texte vorgetragen. Geistvoll und brillant haben sie gespielt und keine Langeweile aufkommen lassen.

Das Stück begann allerdings vor der Bühne, denn da musste Claudia Borchert, „die gute Seele unserer Theateraufführungen“, wie sie Schulleiter Manfred Hößl bezeichnete, eine Erklärung abgeben. Peter Pan, so Borchert, sei ein Theater, das ungewöhnlich viele Darsteller beansprucht. Da mangelt es an Personen, so dass einige der Schüler Doppelrollen spielen mussten und einer, Anthony Wins, sogar vier Rollen bekleidete.

Die Geschichte dreht sich um Jungen, der nicht erwachsen werden will. Mit den drei Kindern von Papa Darling, Wendy, John und Michael, die angeblich immer nur Unfug im Kopf haben, geht er auf Weltreise, kommt zu den Piraten, zu den Indianern und erlebt mit ihnen die größten Abenteuer.

Dieses Geschehen haben die Schauspieler verstanden und gekonnt umgesetzt. Ob Peter Pan mit dem Degen in der Hand gegen Käptn Hook gekämpft hat oder bei den Indianern an den Marterpfahl kommt – sie haben das alles einmalig dargestellt und erhielten jede Menge Szenenapplaus. Ob sie wieder nach Hause kommen, das kann man am Sonntagnachmittag, 23. Juni, um 15 Uhr, wenn das Stück erneut aufgeführt wird, erfahren.

Als Hauptdarsteller standen Annika Bernowsky (Peter Pan), Korbinian Kammerer (Papa Darling), Leni Schreiber, Klaus Hyseni und Mia Gehr (Wendy, John und Michael), Nina Knerr (Käptn Hook) und Korbinian Kammerer (Indianerhäuptling)auf der Bühne. Insgesamt waren 27 Schauspieler eingebunden.

Großes Lob zollte auch Schulleiter Hößl der Juniorgruppe aus der Unterstufe: „Man muss sagen, auch die können es“, sagte er in Anspielung auf die Oberstufentheaterspieler, die schon vor einigen Wochen aktiv waren und viel Applaus erhalten hatten.