Integration im Sattel
Stadt stiftet Fahrräder für junge Pflege-Azubis aus Afrika und Indien

16.06.2024 | Stand 16.06.2024, 10:27 Uhr |

Mit dem Rad zu Arbeit und Ausbildung: Für diese sechs Pflege-Azubis ist das jetzt möglich. Bei der Übergabe der Fundräder waren (hinten, von rechts) Schulleiterin Cornelia Reichert, Bürgermeister und Kreisrat Marco Gmelch und Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn dabei. Foto: Gerlinde Nagl

Sieben auszubildenden Pflegefachkräften aus Afrika und Indien hat die Stadt Neumarkt Fahrräder spendiert, damit sie künftig leichter zwischen Ausbildungsakademie und Klinik pendeln können. Es handelt sich dabei um Fundräder.

Bürgermeister Marco Gmelch, der die Aktion zusammen mit Renè Sossau, dem Pflegedirektor des Klinikums Neumarkt, initiiert hatte, spricht von einer „konkreten Maßnahme, die dem Namen der Neumarkter Akademie für Gesundheits- und Sozialberufe vollauf gerecht wird“. Die Fahrräder ermöglichen es einen Teil der ausländischen Pflegeschülerinnen und -schülern, zwischen dem Klinikum Neumarkt und dem Schulstandort – dem ehemaligen Haus St. Marien in der Badstraße – hin und her zu pendeln.

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Aus Sicht von Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn bedeutet dies für die angehenden Pflegefachkräfte nicht nur eine Erleichterung in Sachen persönlicher Mobilität: „Mit dem Fahrrad durch Neumarkt unterwegs sein heißt, sich mit allen Sinnen bewusst in unserer schönen Stadt zu bewegen – und dabei auch Gegenden entdecken und Menschen treffen zu können, die abseits des Berufswegs zwischen Schule und Arbeitsstelle liegen.“

Auszubildende seit sechs Monaten in Neumarkt



Initiator Marco Gmelch erklärte: „Die Auszubildenden aus Afrika und Indien sind seit gut sechs Monate in Neumarkt, darüber auch sehr glücklich und integrieren sich sehr gut bei uns. Diesen Prozess wollen wir – gerade als Fahrradstadt – fördern.“ Um die vorausgegangenen Formalitäten hatte sich Kreisrat Gmelch selbst gekümmert: „Zunächst ging es darum, beim Bauhof taugliche Fahrräder auszusuchen und anschließend die bürokratische Abwicklung der Haftung mit dem Fundamt zu regeln.“